Ehsan Allahyar Parsa scheitert in der "Höhle der Löwen" auf Vox bei der Investorensuche.	FOTO: TVNOW/BERND MICHAEL-MAURER
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Ehsan Allahyar Parsa scheitert in der »Höhle der Löwen« auf Vox bei der Investorensuche. FOTO: TVNOW/BERND MICHAEL-MAURER

Kein Geld für »Rootify«

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Gießen (bf). Mit seiner App »Rootify« plant der Gießener Ehsan Allahyar Parsa das Sprachenlernen zu revolutionieren. Ähnliche Wurzeln und die gezielte Prüfung der Vorkenntnisse des Nutzers sollen das Erlernen einer neuen Sprache stark vereinfachen.

Um sein Vorhaben zu realisieren, braucht er allerdings Kapital. Deshalb ging er in die Vox-Show »Die Höhle der Löwen«, um die dortigen Investoren für sein Vorhaben zu begeistern. Die Ausstrahlung erfolgte am Dienstagabend und wurde auf Einladung Parsas in der »Paninoteca« beim Public Viewing verfolgt. Und in der Tat, überzeugen konnte der polyglotte Jungunternehmer, der zehn Sprachen zu beherrschen angibt. Investor Frank Thelen sagte die 175 000 Euro für eine Unternehmensbeteiligung von 20 Prozent zu.

Zusätzlich verlangte er jedoch, dass weitere zehn Prozent an einen technikerfahrenen Co-Gründer gehen sollen. Denn »Rootify« ist bei Weitem noch nicht marktreif und bedarf einiger technischer Mühen. Parsa nahm die Bedingungen ohne großes Zögern an.

Dass die Einigung letzten Endes doch platzte, war am nächsten Morgen zu erfahren. Als Grund gab der »Rootify«-Chef, der an der Justus-Liebig-Universität Wirtschaftswissenschaften studiert hat, gegenüber der Website www.gruenderszene.de an, dass die Vorverlegung der Ausstrahlung von »Die Höhle der Löwen« der Hinderungsgrund gewesen sei. Denn Investor Frank Thelen wollte die App bis dahin entwickelt haben.

Auch wenn das Investment in der Folge fehlschlug: Parsa hofft, durch den TV-Auftritt seinen Bekanntheitsgrad gesteigert und darüber hinaus vielleicht sogar künftige Programmierer für »Rootify« angesprochen zu haben. In seiner Idee der App zur Fortentwicklung der Kommunikation sieht er einen Lösungsansatz für aktuelle Probleme wie die Migrationskrise.

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