Wobau will Wohnungen bauen

  • Holger Pegelow
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Karben(pe). Die Stadt Karben wird sich nicht an einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft beteiligen. Das geht aus den Ausführungen von Bürgermeister Guido Rahn (CDU) auf eine Anfrage der SPD hervor. Zudem kündigte das Stadtoberhaupt im Parlament an, die Karbener Wobau wolle ihren eigenen Wohnungsbestand auf 200 Einheiten erhöhen.

Die oppositionelle SPD bezog sich bei ihrer Anfrage auf einen Beschluss des Wetterauer Kreistages zur Gründung einer Wetterauer Wobau.

Rahn berichtete dazu, es habe bei Landrat Weckler ein Gespräch mit den Bürgermeistern der größeren Kommunen gegeben, die allerdings alle über eigene Wohnungsbaugesellschaften verfügen. Es habe sich herausgestellt, dass das Wetterauer Modell für größere Kommunen eher nicht dazu geeignet sei, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. Denn genau das steckt hinter der Idee.

Karben ist dabei schon tätig. Rahn führte aus, dass die Stadt inklusive Wobau und KIM über gut 125 Wohnungen verfüge. Nach dem Bau von 18 Wohnungen am Kalkofen/Waldhohlweg laufen derzeit die Arbeiten für sechs Wohnungen in Burg-Gräfenrode. In Petterweil wolle die Wobau im künftigen Gebiet Fuchslöcher ein weiteres Mehrfamilienhaus errichten. Im Brunnenquartier plane die Wobau weitere 30 eigene Einheiten. Zudem gebe es noch Optionen, "auf vorhandenen freien Flächen zusätzliche Wohneinheiten zu schaffen".

Somit könne der stadteigene Wohnungsbaubestand bis auf 200 Einheiten erhöht werden.

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