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Dieser Weg zwischen der Kita »Glückskinder« und der Bahnhofstraße soll gepflastert und damit allwettertauglich werden.

Wo in Kloppenheim der Schuh drückt

  • VonChristine Fauerbach
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Karben (cf). Zu enge Fahrbahnen durch parkende Autos, fehlender Verkehrsspiegel, barrierefreier Zugang zum Friedhof und eine zum Hundeklo verkommene Bauminsel beschäftigten die Teilnehmer der ersten Ortsbegehung in Kloppenheim. Bei hochsommerlichen Temperaturen begrüßte die Kloppenheimer Ortsvorsteherin Marita Scheurich (CDU), drei der vier Mitglieder des Ortsbeirates mit Helge Gottschalk (parteilos), Schriftführerin Martina Schwellnus-Fastenau (CDU) und Thorsten Schwellnus (FW).

Teil nahmen neben Bürgermeister Guido Rahn (CDU) mehr als 20 Bürger.

In der Straße Am Hang sollen an der Baumreihe neue Parkplätze für Sportler angelegt werden. Die drei Glascontainer aus der Bahnhofstraße sollen deshalb auf Anregung des Ortsbeirates nicht an den Sportplatz versetzt werden. Wunschstandort ist ein Areal neben dem großen Radständer am Übergang vom Bahnhof zum Aldi Parkplatz.

Zur Patenschaft ermuntern

Gepflastert und damit allwettertauglich werden soll der grasbewachsene Pfad von der Kita »Glückskinder« hoch zur Bahnhofstraße. Er wird von Kitaeltern und -kindern und Sportlern sowie künftig auch von Schulkindern ganzjährig genutzt. Ein Thema der Ortsbegehung war der ruhende und fließende Verkehr samt Gefahrenpunkte. In der Bahnhofstraße gilt Tempo 30 und rechts vor links. Auto- und Radfahrer, die aus der Straße Am Hang kommen, haben Vorfahrt. Autofahrer auf der Bahnhofstraße, die Richtung Bahngleise unterwegs sind, haben keine freie Sicht auf abbiegende Verkehrsteilnehmer.

»Man sieht weder aus der Straße Am Hang kommende Autos noch Radfahrer oder Fußgänger rechtzeitig. Einsicht in die Straße hat man erst, wenn man sich in der Mitte der Ausfahrt der Straße Am Hang befindet«, berichtet eine Anwohnerin. Abhilfe könnte ein Verkehrsspiegel gegenüber der Ausfahrt Am Hang auf der Bahnhofstraße bringen.

Wie wichtig Bäume und Begleitgrün zur Verbesserung des Klimas vor der eigenen Haustür sind, haben viele Bürger offenbar noch immer nicht verinnerlicht. Der Bürgermeister will Anwohner ermuntern, eine Pflegepatenschaft für das Areal zu übernehmen.

Eng ist es auf der Fahrbahn gegenüber der Gaststätte »Ratsschänke«. Die hat zwei Terrassenbereiche im öffentlichen Raum ausgewiesen. Und zum Missfallen des Bürgermeisters »ohne Genehmigung deutlich vergrößert«. Ortsvorsteherin Marita Scheurich weist auf ein weiteres Problem durch gegenüber den beiden Bereichen parkende Autos hin. »Dadurch wird die Fahrbahn viel zu eng«. Deshalb sprachen sich die Mitglieder des Ortsbeirates für die Ausweisung eines Halteverbotes auf der gegenüberliegenden Seite der Gaststätte im Sommerhalbjahr in Höhe der Häuser Nummer 19 und 14 aus.

Verbessert werden soll die Benutzerfreundlichkeit für Senioren mit Rollatoren und junge Mütter Kinderwagen beim Überqueren der Ampelanlage alte B3/Ecke Frankfurter und Ober-Erlenbacher Straße. Dort sollen die Bordsteine abgesenkt werden. Thorsten Schwellnus machte den Bürgermeister darauf aufmerksam, dass das akustische Signal der Ampelanlage für blinde Menschen vor der alten Linde oft nicht funktioniere.

Letzte Station des Rundgangs war die Straße Am Schloss. Thema war erneut der fehlende barrierefreie Zugang auf den Friedhof. Es zeigte sich, dass der bestehende Treppenbereich und der darüber liegende Weg auf der Nordseite zu steil für den Bau einer Rampe sind. Wesentlich besser eignet sich ein Grünstreifen auf der Westseite des Friedhofes.

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