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Die Abi-Feier findet unter den Plantanen im KSS-Neubauschulhof statt.

Wieder ein Stück Normalität

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Karben (pm). Die Abiturgala der Kurt-Schumacher-Schule in Karben fand in diesem Jahr in besonderem Rahmen statt - unter freiem Himmel, und nicht in der Aula, wie zu »normalen Zeiten«. Allerdings wieder mit mehr Möglichkeiten, fast wie unter normalen Umständen.

13.30 Uhr am 25. Juni auf dem Neubau-Schulhof der KSS: Einige Mittel- und Unterstufenschüler/innen essen ihre Brote, unterhalten sich auf den Bänken sitzend und spielen Tischtennis. Ein ganz normales Treiben auf dem Schulhof. Dazwischen beginnt eine emsige Arbeit: Eine Bühne wird im hinteren Teil des Pausenhofs aufgebaut, zwischen den Ahornbäumen werden stimmungsvolle Papierrosetten und Luftballons in Gold und Weiß aufgehängt und Stuhlreihen angeordnet. Dazwischen eilen Abiturienten und Tontechniker der KSS hin und her und immer mal wieder Stephan Mierendorff, der Oberstufenleiter, um nach dem Rechten zu sehen.

»Wenigstens waren wir in Weimar«

Gegen 16 Uhr füllt sich der sonnenbeschienene Pausenhof mit elegant gekleideten Abiturienten, die fröhlich Eltern und Geschwister begrüßen. Erste Plätze werden eingenommen, hier und da ein Gespräch zwischen Eltern, Lehrkräften und Schülern geführt.

Eine halbe Stunde später eröffnet die »Diwan Band« die Abiturgala, um anschließend auf die Eröffnungsrede von Schulleiterin Ursula Hebel-Zipper überzuleiten. Sie lobt die Abiturienten des nunmehr schon »erfahrenen« zweiten Corona-Jahrgangs für ihr außergewöhnliches Durchhaltevermögen und ihren ungebrochenen Optimismus, der es ihnen ermöglicht habe, den widrigen Umständen die Stirn zu bieten und trotz Distanz- bzw. Online- oder Wechselunterricht ihre Abiturprüfungen mit großenteils exzellenten Ergebnissen zu bestehen.

Zwar haben die Abschlussfahrt sowie verschiedene Exkursionen entfallen müssen, indes nicht die Weimar-Fahrt, woraus das diesjährige Stabreim-Motto »Wenigstens waren wir in Weimar« entstanden ist, welches nicht nur Galgenhumor, sondern vor allem ihre positive Grundeinstellung widerspiegele. So will der Schulelternbeirat, vertreten durch Anette Völker-Hedderich, den Begriff »Corona« mit dem diesjährigen Jahrgang gar nicht erst in Verbindung bringen, sondern vielmehr auf deren stolze Leistungen und persönliches Wachstum aufmerksam machen, die sie nun in ein ganz anderes Leben entlassen. Auch Bürgermeister Guido Rahn verweist auf die Zukunft, betont dabei aber vor allem den Wunsch, die Schulabgänger mögen Karben verbunden bleiben.

Reden, Musik, Ehrungen, Freude

Und in der Tat war dann vieles »wie immer«: Die Reden, darunter auch die Reden der Tutoren Jens Guthmann und Johannes Zawatka sowie der Abiturienten Sandro Frank und Kayhan Palit, die musikalischen Beiträge der Bands Diwan und Ostara, die Blumensträuße für die Tutoren und die Schulleiterin sowie ein besonderer Dank seitens der Schüler an Stephan Mierendorff, die Ehrungen besonderer Leistungen im Abiturjahrgang, die Zeugnisvergabe und das entspannte und wertschätzende Miteinander sowohl während der Gala als auch beim Danach.

Nicht zuletzt dank eines wohlgesonnenen Wettergottes herrschte eine unvergessliche Stimmung auf dem Hof unter den Platanen bei angenehm sommerlichen Temperaturen im Licht der Abendsonne.

Ausgezeichnet wurden die Schüler/innen Amelie Freund, Livia Koziol, Amelie Lüdemann und Benedikt Zimmermann, die mit einem Notendurchschnitt von 1,1 ihr Abitur als Jahrgangsbeste abschlossen, letztere zudem für herausragende Leistungen in Mathematik, sowie Lena Wilcke im Bereich der Einzelauszeichnungen für ihr besonderes Engagement als Schulsprecherin. Geehrt wurden zudem Julia Nguyen als beste ehemalige Realschülerin sowie für besondere Leistungen Henning Dreis (in den Fächern Mathematik und Geschichte), Sandro Frank (Chemie), Tobias Hartmann (Chemie, Deutsch, Kunst), Faissal Azdufal und Naim El Haddoudi (Physik), Isabell Mixa (PoWi), Livia Koziol (Ethik) und erneut Lena Wilcke für Musik.

Diese Abiturientinnen und Abiturienten werden für besondere Leistungen geehrt.

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