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Ein Lkw hat sich im Feld festgefahren, die Feuerwehr muss ihn bergen.

Vier Einsätze halten Feuerwehr auf Trab

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Karben (pm). Bereits viermal hat die Karbener Feuerwehr in dieser Woche ausrücken müssen. Am Montagabend gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr Karben Mitte zu einem Wohnhaus nach Groß-Karben gerufen. Dort war ein unklarer Brandgeruch im Haus wahrnehmbar. Der Grund war schnell gefunden: eine durchgebrannte Stehlampe, teilt Stadtbrandinspektor Christian Becker mit.

Bereits eine halbe Stunde später, gegen 20.30 Uhr, wurden die Feuerwehren Kloppenheim und Petterweil mit einer Drehleiter zu einem Wohnkomplex nach Kloppenheim alarmiert. Dort waren Rauchmelder in einer Wohnung angegangen. Beim Eintreffen von Stadtbrandinspektor Becker sei bereits Rauch aus der Wohnung in das Treppenhaus gedrungen. Sofort sei das Alarmstichwort auf F2 (Rauchentwicklung aus Gebäude) erhöht. Darauf wurden die Feuerwehren aus Okarben, Karben Mitte sowie ein Rettungswagen nachalarmiert. Ursache des Rauchs war ein Küchenbrand im dritten Obergeschoss. Der Brand konnte durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz schnell gelöscht werden, sagt Becker.

Gefahrenstoffe drohen auszulaufen

Insgesamt musste die Feuerwehr 15 Bewohner aus dem Haus evakuieren, sie wurden in einem Nachbarhof gesammelt und durch die Feuerwehr betreut. Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde durch das Team des Rettungswagens betreut und untersucht. Im Nachgang seien das Haus noch von der Feuerwehr belüftet und die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden.

Am Dienstagmittag gegen 12 Uhr mussten die Kloppenheimer, Pettwerweiler und Okarbener Einsatzkräfte mit der Drehleiter erneut zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in eine große Ausbildungsstätte ausrücken, informiert Becker. Dabei habe es sich aber glücklicherweise um einen Fehlalarm gehandelt, so Becker.

Ebenfalls am Dienstag, gegen 14.15 Uhr, wurden die Feuerwehren aus Petterweil, Okarben und der Rüstwagen aus Karben Mitte an den Ortseingang nach Petterweil gerufen. Ein Lkw hatte sich im Feld festgefahren. Da man nicht ausschließen konnte, dass erhebliche Mengen Betriebsmittel in das Feld austreten und dadurch ein Umweltschaden ausgelöst wird, war ein Eingreifen der Feuerwehr vonnöten, erklärt der Stadtbrandinspektor. Der Lkw wurde durch die Feuerwehr geborgen und danach konnte Entwarnung gegeben werden: Betriebsmittel seien glücklicherweise nicht ausgetreten. Die Kreisstraße 9 musste dennoch für die Bergungsmaßnahme kurzfristig voll gesperrt werden.

Bei dem Küchenbrand in einem Wohnkomplex in Kloppenheim müssen 15 Bewohner aus dem Haus evakuiert werden. Aber der Brand ist schnell gelöscht.

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