Volksabstimmung

Viele Vilbeler gegen Senkung des Wählbarkeitsalters

  • schließen

Viel Arbeit für die Helferinnen und Helfer in den Rathäusern der südlichen Wetterau. Denn nachdem bis in den späten Sonntagabend hinein die Stimmen der Landtagswahl ausgezählt worden waren, ging es am nächsten Morgen um 8 Uhr in den Rathäusern gleich mit dem Auszählen der Volksabstimmungen weiter.

Viel Arbeit für die Helferinnen und Helfer in den Rathäusern der südlichen Wetterau. Denn nachdem bis in den späten Sonntagabend hinein die Stimmen der Landtagswahl ausgezählt worden waren, ging es am nächsten Morgen um 8 Uhr in den Rathäusern gleich mit dem Auszählen der Volksabstimmungen weiter.

In Bad Vilbel bildeten Madeline Hirnich, Ursula Bender und Gabi Ditzel eine der sechs Zählgruppen. "Die, die nur mit Ja oder Nein gestimmt hatten, haben wir schon am Sonntagabend gezählt, die mit den unterschiedlichen Voten heute." Gegen 11.30 Uhr war das Trio am letzten Stapel. "Seit heute früh haben wir 750 Stimmzettel eingegeben." Die Voten wurden am PC in ein spezielles Programm eingetragen, aus dem sich dann die Prozentwerte errechnen ließen. Gegen 15.40 Uhr versandte Sebastian Loos vom Hauptamt die Ergebnisse.

Die 15 Verfassungsänderungen wurden mit Mehrheiten zwischen 71,8 und 92,9 Prozent genehmigt. In Bad Vilbel gab es die meisten Nein-Stimmen bei der geplanten Herabsetzung des Wählbarkeitsalters von 21 auf 18 Jahre. Viele sind also dagegen, dass etwa ein 20-Jähriger für eine Partei bei einer Wahl antritt. Die höchste Zustimmung wurde erreicht beim Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Die zweitmeisten Ja-Stimmen gab es für die Absicht, die Unabhängigkeit des Rechnungshofes in der Verfassung zu verankern. Viele Nein-Stimmen auch gegen die rein elektronische Verkündigung von Gesetzen.

Im benachbarten Karben waren vier Zählgruppen gebildet worden. Insgesamt 23 zusätzliche Wahlhelfer waren eingesetzt. Zentral wurde im Stadtpunkt gearbeitet, dem Bürgerbüro der Stadt, das am Montag für den Publikumsverkehr geschlossen war. Wahlleiterin Martina Harmert hatte angeordnet, dass am Wahlsonntag die Stimmzettel in unterschiedliche Urnen geworfen werden mussten. "So hatten wir Landtagswahl und Volksabstimmungen gleich vorsortiert."

Das Gesamtergebnis lag bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare