Umkämpfter Wohnungsmarkt

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Karben(pm). Das Thema bezahlbares Wohnen sei weiterhin ein Dauerbrenner in der Karbener Politik, teilt CDU-Vorsitzender Mario Beck mit. Neu sei nun ein Vorstoß der Jungen Union und der CDU, der auf die junge Generation abzielt: Sie möchten den Bau eines Studentenwohnheims in Karben ermöglichen.

Kontakt aufnehmen zu Hochschulorten

"Die Stadt hat auf den umkämpften Wohnungsmarkt im Rhein-Gebiet vielfältig reagiert. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft hat mehrere Neubauvorhaben realisiert beziehungsweise in Planung, und im Brunnenquartier wird in Kooperation mit einem öffentlichen Träger so viel in bezahlbaren Wohnraum investiert, wie noch nie in der Geschichte der Stadt", erklärt der Vorsitzende der Jungen Union, David Gubitzer. "Was noch fehlt, ist ein Studierendenwohnheim."

Für die kommende Parlamentssitzung am 21. August habe die Partei einen Antrag formuliert, in dem es heißt: "Der Magistrat wird beauftragt, zu den Studentenwerken der Hochschulstandorte Frankfurt und Friedberg/Bad Vilbel Kontakt aufzunehmen und das Interesse am Bau eines Studierendenwohnheims in Karben zu eruieren. Zielstellung ist die Errichtung eines Studierendenwohnheims in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Groß-Karben."

Alternativ könne geprüft werden, inwieweit andere öffentliche Wohnungsbauunternehmen einschließlich der Karbener Wobau eingebunden werden könnten. Dabei sei auch eine Mischnutzung aus Wohnungen für Studierende und preiswerten "Single-Wohnungen"‹ in Betracht zu ziehen.

Junge Einwohner beleben Stadtmitte

"Unser Ziel ist, bezahlbaren Wohnraum in Karben für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen", erklärt Gubitzer. Ein Studierendenwohnheim würde junge Einwohner anziehen, was die Stadtmitte mit Kino, Bars und Gastronomie beleben könnte.

Für die Stadt Karben würden durch die angemeldeten Wohnsitze außerdem höhere Schlüsselzuweisungen entstehen. "Des Weiteren würden wir ein weiteres Argument pro Mittelzentrum sammeln", argumentiert JU-Vorsitzender Gubitzer.

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