TROMMELN FÜR AREITSPLÄTZE Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall vereint vor den Werkstor von Continental. Lautstark machen die Demonstrierenden mit Rasseln, Töpfen und sonstigen Utensilien am Montag Alarm. Der Kampf für die Arbeitsplätze in Karben geht in die nächste Runde. Schon am Freitag ist demonstriert worden, da tagte der Continental-Aufsichtsrat. Der Unmut in der Belegschaft wegen der Schließung ist groß. Andere Fabriken wie das Werk in Babenhausen bekommen eine Art Gnadenfrist. Warum sollte eine Verlängerung für Karben nicht möglich sein? "Der Standort hat es wirklich verdient, weiterzuexistieren", sagt IG-Metall Vertreter Michael Erhardt. Der Konzern will angesichts der Krise in der Automobilindustrie weiter sparen. In Karben produzieren fast 1100 Mitarbeiter Elektronikteile für die Automobilbranche. jsl/dpa FOTO: JÜRGEN SCHENK
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TROMMELN FÜR AREITSPLÄTZE Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall vereint vor den Werkstor von Continental. Lautstark machen die Demonstrierenden mit Rasseln, Töpfen und sonstigen Utensilien am Montag Alarm. Der Kampf für die Arbeitsplätze in Karben geht in die nächste Runde. Schon am Freitag ist demonstriert worden, da tagte der Continental-Aufsichtsrat. Der Unmut in der Belegschaft wegen der Schließung ist groß. Andere Fabriken wie das Werk in Babenhausen bekommen eine Art Gnadenfrist. Warum sollte eine Verlängerung für Karben nicht möglich sein? »Der Standort hat es wirklich verdient, weiterzuexistieren«, sagt IG-Metall Vertreter Michael Erhardt. Der Konzern will angesichts der Krise in der Automobilindustrie weiter sparen. In Karben produzieren fast 1100 Mitarbeiter Elektronikteile für die Automobilbranche. jsl/dpa FOTO: JÜRGEN SCHENK

Continental

Trommeln für Arbeitsplätze

  • vonJürgen Schenk
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In Karben protestieren Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall am Montag lautstark für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Continental. Der Konzern will den Standort schließen.

Karben (jsl). Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall ist vereint vor den Werkstor von Continental. Lautstark machen die Demonstrierenden mit Rasseln, Töpfen und sonstigen Utensilien am Montag Alarm. Der Kampf für die Arbeitsplätze in Karben geht in die nächste Runde. Schon am Freitag ist demonstriert worden, da tagte der Continental-Aufsichtsrat. Der Unmut in der Belegschaft wegen der Schließung ist groß. Andere Fabriken wie das Werk in Babenhausen bekommen eine Art Gnadenfrist. Warum sollte eine Verlängerung für Karben nicht möglich sein? »Der Standort hat es wirklich verdient, weiter zu existieren«, sagt IG-Metall Vertreter Michael Erhardt. Der Konzern will angesichts der Krise in der Automobilindustrie weiter sparen. In Karben produzieren fast 1100 Mitarbeiter Elektronikteile für die Automobilbranche.

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