Ralf Schreyer
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Trauer um Ralf Schreyer

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Karben(pm/pe). Die Karbener Sozialdemokraten trauern um ihr langjähriges Mitglied Ralf Schreyer. Er ist am vergangenen Mittwoch im Alter von 60 Jahren unerwartet verstorben. Schreyer war 1977 in die SPD eingetreten. Nachdem er seinen Wohnsitz nach Karben verlegt hatte, engagierte er sich sogleich in seinem neuen Ortsverein. So war er bis 2016 Mitglied im SPD-Ortsvereinsvorstand und gehörte zuletzt dem Geschäftsführenden Vorstand an. Er war in mehreren Wahlperioden bis zu seinem plötzlichen Tod als Stadtverordneter tätig; seit der Wahl 2016 als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und als Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Ausschuss für Stadtentwicklung und Infrastruktur. Kritisch habe er den neuen Bauvorhaben gegenübergestanden und sich immer wieder gegen eine zu enge Bebauung und für mehr Grün und für sozialen Wohnungsbau ausgesprochen, heißt es in der Mitteilung der SPD. Fraktionsübergreifend sei seine Wirtschaftskompetenz akzeptiert und anerkannt gewesen. Seit der Kommunalwahl 2016 war Schreyer auch im Ortsbeirat von Petterweil vertreten, wo er als Schriftführer fungierte. Besonders habe er sich dabei für die geplante Bebauung in der Gemarkung "Nördlich der Fuchslöcher" engagiert, immer mit seinem Ohr an den Interessen der Bürgerinnen und Bürgern. Schreyer habe an vielen Anträgen, Anfragen und Initiativen entscheidend mitgewirkt. Man werde sein Engagement, aber auch seine Sachlichkeit vermissen. Alle, die mit ihm eng zusammengearbeitet haben, hätten einen Freund verloren.

"Wir sind unendlich betroffen und traurig. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Kindern", schreibt SPD-Presseprecher Hermann Reuther.

Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Lenz (CDU), ebenfalls aus Petterweil, bezeichnet Ralf Schreyer als "angenehmen Menschen". Er sei in seiner Art sehr umgänglich gewesen und immer auf Ausgleich bedacht. "Er ist in den Debatten auch nie polemisch geworden", sagt sie zu dem bekannten Kommunalpolitiker. FOTO: PRIVAT

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