Theatergottesdienst zum Thema Heimat

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Die evangelische Kirchengemeinde Klein-Karben veranstaltet wieder Theatergottesdienste. Das Thema im ersten Halbjahr lautet: Heimat. Menschen streiten manchmal heftig darum, was eigentlich Heimat ist. Im ersten Halbjahr will die Gemeinde deshalb vier (Heimat-) Geschichten aus Karben erzählen. Begonnen wird mit einer Geschichte aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg: "Der Flüchtlingsbub und die Kartoffeln!"

Die evangelische Kirchengemeinde Klein-Karben veranstaltet wieder Theatergottesdienste. Das Thema im ersten Halbjahr lautet: Heimat. Menschen streiten manchmal heftig darum, was eigentlich Heimat ist. Im ersten Halbjahr will die Gemeinde deshalb vier (Heimat-) Geschichten aus Karben erzählen. Begonnen wird mit einer Geschichte aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg: "Der Flüchtlingsbub und die Kartoffeln!"

Hatte der heutige Stadtteil Klein-Karben gegen Ende des Krieges etwa 1100 Einwohner, waren es im Oktober 1946 knapp 1800. Über ein Drittel Flüchtlinge und Vertriebene gehörten nun zur Bevölkerung. Weder für die "Alteingesessenen" noch für die "Neubürger" war es leicht, damit zu leben. Man saß eng aufeinander, denn die Fremden wurden bei den alten Klein-Kärbern einquartiert. Beide mussten nun nicht nur Bad und Küche miteinander teilten, sondern das tägliche Leben. So klagten die einen darüber, ihre Heimat durch den Krieg verloren zu haben, die anderen befürchteten ihre Heimat durch die "Neuen" zu verlieren.

In dieser Verunsicherung der Menschen spielt die so geschehene Geschichte von dem "Bub und die Kartoffeln." Der Theatergottesdienst findet am 10. Februar um 11 Uhr in der Kirche statt.

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