Superzahl Sieben

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Die Zahl Sieben wird von den meisten Menschen als Lieblingszahl genannt und kommt häufig in Märchen, Sprichwörtern, Bibel und im Alltag vor. Anlässlich des Starts der 7. Staffel "etwas anderer Gottesdienste" in Rendel lautete deshalb das Thema "Sieben – eine magische Zahl?" Als Gäste waren der Rendeler Mathematiker Rainer Obermüller, der Anthroposoph und Eurythmielehrer Peter Basfeld aus Bad Vilbel und die am 7. 7. 77 geborene Katalin Bordi aus Rendel gekommen, um dem Geheimnis der Sieben auf den Grund zu gehen. Nach dem Intro "Über sieben Brücken musst Du gehen" trug Stephan Kuger vom Kirchenvorstand Bibelausschnitte vor, in denen die Sieben eine Rolle spielt. Pfarrer Burgdorf verortete den Ursprung des Siebenerkultes in die babylonische Zeit, in der die sieben sichtbaren beweglichen Himmelskörper den sieben Wochentagen zugeordnet wurden. Nach vergeblichen Versuchen, die heidnische Bedeutung der Zahl einzudämmen, erklärte das Christentum sie zur vollkommenen Zahl aus der Addition der göttlichen Dreieinigkeit und den weltlichen vier Himmelsrichtungen. Als Mathematiker habe er nur vermeintlich nichts mit dem Glauben zu tun, so Rainer Obermüller, denn man müsse erst mal an eine ganze Reihe Annahmen glauben, bevor die Sieben eine ganze positive natürliche Primzahl sei. Dann erläuterte Peter Basfeld die in der Anthroposophie formulierten menschlichen Entwicklungsphasen in Jahrsiebten, geprägt durch bestimmte Ereignisse wie Zahnwechsel, Geschlechtsreife und Wechseljahre. Katalin Bordi jedenfalls wurde auch noch in Siebenbürgen geboren und wohnt in der Hausnummer 7, erfuhren die 60 Besucher in dem informativen und kurzweiligen Gottesdienst. (Foto: pv)

Die Zahl Sieben wird von den meisten Menschen als Lieblingszahl genannt und kommt häufig in Märchen, Sprichwörtern, Bibel und im Alltag vor. Anlässlich des Starts der 7. Staffel "etwas anderer Gottesdienste" in Rendel lautete deshalb das Thema "Sieben – eine magische Zahl?" Als Gäste waren der Rendeler Mathematiker Rainer Obermüller, der Anthroposoph und Eurythmielehrer Peter Basfeld aus Bad Vilbel und die am 7. 7. 77 geborene Katalin Bordi aus Rendel gekommen, um dem Geheimnis der Sieben auf den Grund zu gehen. Nach dem Intro "Über sieben Brücken musst Du gehen" trug Stephan Kuger vom Kirchenvorstand Bibelausschnitte vor, in denen die Sieben eine Rolle spielt. Pfarrer Burgdorf verortete den Ursprung des Siebenerkultes in die babylonische Zeit, in der die sieben sichtbaren beweglichen Himmelskörper den sieben Wochentagen zugeordnet wurden. Nach vergeblichen Versuchen, die heidnische Bedeutung der Zahl einzudämmen, erklärte das Christentum sie zur vollkommenen Zahl aus der Addition der göttlichen Dreieinigkeit und den weltlichen vier Himmelsrichtungen. Als Mathematiker habe er nur vermeintlich nichts mit dem Glauben zu tun, so Rainer Obermüller, denn man müsse erst mal an eine ganze Reihe Annahmen glauben, bevor die Sieben eine ganze positive natürliche Primzahl sei. Dann erläuterte Peter Basfeld die in der Anthroposophie formulierten menschlichen Entwicklungsphasen in Jahrsiebten, geprägt durch bestimmte Ereignisse wie Zahnwechsel, Geschlechtsreife und Wechseljahre. Katalin Bordi jedenfalls wurde auch noch in Siebenbürgen geboren und wohnt in der Hausnummer 7, erfuhren die 60 Besucher in dem informativen und kurzweiligen Gottesdienst. (Foto: pv)

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