Stadt verschiebt 50-Jahr-Feier erneut

  • Holger Pegelow
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Karben (pe). Die 50-Jahr-Feier der Stadt Karben wird trotz des aktuellen Abflauens der Corona-Pandemie nochmals verschoben: auf Juli 2022. Das hat Bürgermeister Guido Rahn im Stadtparlament mitgeteilt. Die Feier hätte zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Karben im Jahr 2020 sein sollen. Vorgesehen waren sowohl über das ganze Jahr verteilte einzelne Veranstaltungen als auch ein großes Stadtfest im August vergangenen Jahres.

Nach dem Ausbruch der Pandemie wurden ab März Veranstaltungen abgesagt, vor allem Versammlungen und große Feste, an denen Tausende von Menschen teilnehmen.

Das Stadtfest und weitere Jubiläumsveranstaltungen waren daraufhin auf den Sommer dieses Jahres verschoben worden - zunächst. Jetzt teilte Rahn mit, dass vor allem die große Jubiläumsfeier und die Festmeile auf Juli 2022 verschoben worden sind. Die Stadt hat dafür außer der Pandemie noch eine andere Begründung: Zum 1. August 1972 war Petterweil als letzter Ort der Stadt Karben beigetreten. Dies gebe die Möglichkeit, eine 50-Jahr-Feier dann mit allen Stadtteilen zu feiern. In diesem Jahr wäre ein unbeschwertes Feiern mit Tausenden von Bürgerinnen und Bürgern auf einer Festmeile nicht zu verantworten gewesen. Zudem bestünden die Hygieneauflagen weiter.

Rahn teilte dies in Beantwortung einer Anfrage der Freien Wähler mit. Sie wollten zudem wissen, ob einzelne Events, die für 2020 geplant waren, noch in diesem und im nächsten Jahr nachgeholt würden. Dazu sagte Rahn, einzelne Veranstaltungen, die im Bürgerzentrum stattfinden sollen und bei denen es Einlasskontrollen gebe sowie die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden könnten sollen noch in diesem Jahr angeboten werden. So werde der weltbekannte Zauberer Nicolai Friedrich im Bürgerzentrum gastieren. Anfang Juli solle zudem an acht Tagen ein Open-Air-Kino im Jukuz stattfinden. Hinzu kämen diverse kulturelle Events, etwa die von Mitte Juli bis Mitte August an vier Freitagen in der Neuen Mitte stattfinden sollen.

Laut Rahn sind der Stadt durchs Verschieben keine Kosten entstanden. Die für 2020 geschlossenen Verträge seien nach 2021 verschoben worden, gleiches solle jetzt für die Veranstaltungen erfolgen, die von 2021 auf 2022 gelegt würden.

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