Stadt sagt Seniorenausflüge ab

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Karben (pm). Bund und Länder haben darüber beraten, wie in kleinen Schritten das öffentliche Leben wieder hergestellt werden kann. Klar wurde bei diesen Beratungen aber auch, dass eine baldige Rückkehr zum gewohnten Leben wie vor der Corona-Epidemie nicht möglich sein werde, sondern, »dass wir lernen müssen, mit der Epidemie zu leben«, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Man wisse heute nicht, wie lange diese Beschränkungen noch gelten müssen. Insbesondere gelte es, ältere und vorerkrankte Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Gerade die Regelungen bezüglich des gegenseitigen In-Kontakt-Tretens sowie das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern in der Öffentlichkeit ließen es unverantwortlich erscheinen, die Seniorenausflüge der Stadt Karben anzubieten.

»Wir haben lange nach Möglichkeiten gesucht, die Ausflüge doch noch durchführen zu können«, meint Bürgermeister Guido Rahn und ergänzt: »An unseren Seniorenausflügen haben in den letzten Jahren im Durchschnitt um die 650 Personen teilgenommen, wie soll es da gelingen, in den Bussen und auf dem Schiff einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.«

Ziel der diesjährigen Seniorenausflüge war die Stadt Kitzingen und von dort eine Schiffsfahrt mit der »Franconia« auf dem Main nach Volkach.

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