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Das Hallenfreizeitbad dürfte ein Argument dafür sein, weshalb die Stadt Karben Mittelzentrum werden mächte.

Stadt plant Klage

  • Holger Pegelow
    vonHolger Pegelow
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Karben (pe). Die Verantwortlichen der Stadt glauben offenbar nicht mehr daran, dass die Stadt zu einem Mittelzentrum hochgestuft wird. Das geht aus einer Antwort von Bürgermeister Guido Rahn (CDU) an den FDP-Stadtverordneten Oliver Feyl hervor. Dieser hatte sich im Parlament nach dem Stand der Bemühungen um eine Heraufstufung Karbens erkundigt. Nach dem Stand der Beratung in der Landesregierung werde Karben nicht zum Mittelzentrum hochgestuft.

»Es gibt auch keinerlei Bereitschaft von Landesseite, auch nur irgendetwas zu ändern - vielmehr geht die Richtung in Reduzierung der Mittelzentren«, heißt es in der Antwort.

Gespräche mit der Nachbarstadt Nidderau über eine Kooperation und dass man über diesen Weg zu einem Mittelzentrum aufgewertet werden könnte, machten aktuell keinen Sinn. Denn auch dies lehne die Landesregierung ab.

Rahn machte deutlich, dass die Stadt inzwischen ein Anwaltsbüro gefunden habe, das eine Klageschrift gegen das Land vorbereiten werde. Wenn diese ausgearbeitet sei, werde man sie den städtischen Gremien vorlegen.

Wie bereits berichtet, will Karben wegen seiner vielen Einrichtungen, die auch von Nicht-Karbenern genutzt werden, vom Unter- zu einem Mittelzentrum heraufgestuft werden. Dies würde der Stadt jährliche Mehreinnahmen von rund zwei Millionen Euro bringen. Auch die Nachbarstadt Nidderau verlangt vom Land eine Höherstufung.

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