Singkreis trifft sich nun zum Reden

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Karben (pm). Montags haben Karbener Senioren eine Termin, dann trifft sich der Sing- und Musizierkreis im Bürgerzentrum. Bis Anfang Juli wurde auf jegliche Treffen verzichtet, teilt Fritz Amann, der Leiter der Gruppe mit. »Weil aber Singen immer noch tabu ist, wurde aus der Singstunde eine Erzählstunde«, erklärt Amann.

Seit Beginn der Corona-Pandemie mit den Einschränkungen und dem Gebot der sozialen Distanz, sei das dann ab Mitte März plötzlich alles vorbeigewesen: Keine Treffen, keine Auftritte. Telefonieren allein habe es auch nicht getan. Und so kam nach rund dreimonatiger Zwangspause die Idee »wenn Lieder als Mittel zum Zweck nicht möglich sind, müssen andere Mittel überlegt werden«, berichtet Amann. Denn das halten und pflegen von Kontakten sei ein Ziel des Kreises.

Das sei die Geburtsstunde der Erzähl-Runde gewesen. Schnell wurde eine Liste möglicher Themen erstellt. Diese reicht vom eigenen Erleben, vor allem in der Kriegs- und . Nachkriegszeit, über Leben und Wirken von Literaten bis hin zur Geschichte der Stadt Karben bis hin zu den historischer Straßennamen.

Weil es so viel zu bereden gibt, werde die übliche Sommerpause diesmal gestrichen. Nach mittlerweile drei persönlichen Erinnerungen, zwei Runden über Dichter und einem Vormittag über ›Karbener Geschichte/n‹ mit Ehrenstadtrat Hans Puchtinger sei das Interesse geweckt. Inzwischen hätten sich mehrere Verantwortliche eingetragen, einen Vormittag zu gestalten.

Bei den Treffen würden die Hygiene- und Verhaltensvorschriften beachtet.

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