SeCuZ, Jukuz und Schulsozialarbeit kooperieren

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Karben (pm). Pandemiebedingt ruht das Vereinsleben beim Karbener Seniorencoumpterzentrum (SeCuZ) in den Räumen neben dem Rathaus. Anders ist es hingegen bei der mit dem Jugendkulturzentrum Selzerbrunnenhof (Jukuz) verbundenen Schulsozialarbeit an der Kurt-Schumacher-Schule. Noch immer müssen einige Klassenstufen auf Präsenzunterricht verzichten. Doch Homeschooling und Fernunterricht verlangen besonders Familien mit weniger Möglichkeiten manchmal Unmögliches ab.

Es bedarf Zeit, Platz und Equipment, um auch diesen Schülern den Zugang zum digitalen Unterricht zu ermöglichen. So wurde kurzerhand eine Zusammenarbeit zwischen SeCuZ, Jukuz und Schulsozialarbeit beschlossen. Letztere akquiriert Schüler, die Unterstützung benötigen, das Jukuz stellt das Personal und das SeCuZ die Räume und das Equipment zu Verfügung. »Wir sind sehr angetan von der Idee, mit dem Jukuz zusammenzuarbeiten«, erklärt Manfred Ansoul. »Und wir sind sehr dankbar, dass uns das SeCuZ mit der nötigen Infrastruktur hilft«, ergänz Jukuz-Leiter Thomas Frühauf. Dreimal pro Woche trifft sich Sozialarbeiterin Julia Cellarius mit zwei bis drei Schülern aus den Klassen fünf bis sieben in den Räumen des SeCuZ. Manche müssten lediglich am PC ein paar Blätter ausdrucken und arbeiten diese dann selbstständig im Nebenraum ab. Andere müssen länger vor dem PC sitzen und dort ihre Aufgaben erledigen. Manchen fehle die Technik, anderen das Wissen im Umgang mit selbiger. Cellarius ist für alle gleichermaßen da und hilft wo sie kann - mit Abstand und Maske natürlich.

Aktuell können maximal vier Personen gleichzeitig im Computerraum des SeCuZ sitzen, bis Ostern sind daher schon alle Plätze ausgebucht.

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