Wie schön Briefe sein können

  • schließen

Ein Literaturabend unter dem Titel "Briefe in der Literatur", veranstaltet der Literaturtreff am Donnerstag, 26. Oktober, um 19 Uhr im "KUHtelier" in der Burg-Gräfenröder Straße 2. Die Faszination für literarische Briefwechsel scheint noch immer ungebrochen. Der komponierte, weitschweifige, nicht selten poetische Brief dürfte jedoch seit der allgemeinen Verbreitung elektronischer Kommunikationsmittel im Jetzt und Hier im Verschwinden begriffen sein. Im 18. und 19. Jahrhundert stand die gelehrte und poetische Briefkultur noch in voller Blüte. In der Romantik war der Brief nicht nur Beiwerk eines Autors, sondern selbst eine literarische Gattung.

Ein Literaturabend unter dem Titel "Briefe in der Literatur", veranstaltet der Literaturtreff am Donnerstag, 26. Oktober, um 19 Uhr im "KUHtelier" in der Burg-Gräfenröder Straße 2. Die Faszination für literarische Briefwechsel scheint noch immer ungebrochen. Der komponierte, weitschweifige, nicht selten poetische Brief dürfte jedoch seit der allgemeinen Verbreitung elektronischer Kommunikationsmittel im Jetzt und Hier im Verschwinden begriffen sein. Im 18. und 19. Jahrhundert stand die gelehrte und poetische Briefkultur noch in voller Blüte. In der Romantik war der Brief nicht nur Beiwerk eines Autors, sondern selbst eine literarische Gattung.

So soll das literarische Abendprogramm einen zeitlichen Bogen von Mozarts "Bäsle-Briefen", Madame de Staëls Briefsammlung "Kein Herz, das mehr geliebt hat", über Nietzsches Briefwechsel mit Lou Andreas Salomé, B. Shaw, S. Freud, Th. Mann, R. M. Rilke, H. Hesse, A. Einstein, K. Tucholsky und zu dem Briefwechsel Thomas Bernhards mit seinem Verleger Siegfried Unseld spannen.

Das Programm soll reiche literarische Einblicke in Beziehungsgeschichten und Leidenschaften bieten. Musikalische Begleitung kommt von Pianistin Martina Riedel. Der Eintritt ist frei, Spenden werden dankbar entgegengenommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare