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Einrichtungsleiterin Elisabeth Amon vom Johanniter-Stift in Karben gratuliert Christian Huß.

»Pain Nurse« im Johanniter-Stift

Schmerzen in den Griff bekommen

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Im Johanniter-Stift Karben gibt es jetzt eine Fachkraft für das Schmerzmanagement Altenpfleger Christian Huß ist jetzt offiziell eine »Pain nurse«.

Karben (pm). Im Johanniter-Stift Karben gibt es jetzt eine Fachkraft für das Schmerzmanagement - eine sogenannte »Pain nurse«- »Nichts beeinträchtigt die Lebensqualität von Menschen mehr als Schmerzen. Gerade im Alter treten Schmerzen wie beispielsweise bei Arthrose, Osteoporose oder chronischen Wunden häufiger auf als in jüngeren Jahren. Gleichzeitig nimmt die Schmerztoleranz von älteren Menschen ab«, heißt es in einer Pressemitteilung. Schmerzlinderung spiele deshalb bei der Pflege von hilfsbedürftigen Menschen eine zentrale Rolle. Durch gezielte Schmerztherapie können chronische Schmerzen verringert oder gar verhindert werden. Im Johanniter-Stift Karben werden die Expertenstandards zum Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten und chronischen Schmerzen täglich in der Pflegepraxis umgesetzt. Sie stellen die rechtliche Grundlage des Umgangs mit Schmerzen in der Pflege dar. Ausgangspunkt ist ein frühzeitiges Erkennen von Schmerzen, eine umfassende, systematische Schmerzerfassung sowie eine angepasste individuelle Schmerzbehandlung. Dabei komme es besonders auf die Fachkompetenz der Pflegefachkräfte und die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten sowie den anderen beteiligten Berufsgruppen an. So würden die Bewohner eine spürbare Linderung ihrer Schmerzen erfahren, teilt die Einrichtung mit.

Seit Kurzem hat das Johanniter-Stift Karben eine Fachkraft für Schmerzmanagement, eine sogenannte Pain Nurse. Der Altenpfleger Christian Huß hat diese Weiterbildung berufsbegleitend erfolgreich an der Akademie für Wirtschafts- und Sozialmanagement F+U Rhein-Main-Nekar gGmbH in Heidelberg absolviert. In mehrwöchigen Schulungsblöcken erweiterte er seine Kenntnisse des Schmerzmanagements. Die Schulungsinhalte gingen von hirnphysiologischen Grundlagen, Schmerzdimensionen im Alter, über verschiedene Formen der Schmerztherapie, Pharmakologie, dem Führen von Beratungsgesprächen bis zu Grundlagen der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung).

Im Rahmen von Fortbildungen und bei Fallbesprechungen gibt Huß künftig sein Wissen an seine Kollegen und Kolleginnen weiter.

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