Von Schallplatten bis Logo-Flieger

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Bunte Luftballons wehen an den Hofeinfahrten und Vorgärten. Auf Tischen ist das drapiert, was die Okarbener beim Hofflohmarkt verkaufen möchten. An 60 Ständen entlang der Hauptstraße und den Seitenstraßen wurde am Sonntag gestöbert und gehandelt. Haushaltsgegenstände, Kinderspielsachen, Bücher, Schallplatten, Möbel und vielerlei mehr werden angeboten. Wer Dekoratives sucht, wird ebenso fündig wie Schmuckkäufer. Die 60 Teilnehmer am zweiten Hofflohmarkt haben ihre Keller und Dachböden geräumt, um für die Sachen, die sie nicht mehr brauchen noch etwas Geld zu erlösen.

Bunte Luftballons wehen an den Hofeinfahrten und Vorgärten. Auf Tischen ist das drapiert, was die Okarbener beim Hofflohmarkt verkaufen möchten. An 60 Ständen entlang der Hauptstraße und den Seitenstraßen wurde am Sonntag gestöbert und gehandelt. Haushaltsgegenstände, Kinderspielsachen, Bücher, Schallplatten, Möbel und vielerlei mehr werden angeboten. Wer Dekoratives sucht, wird ebenso fündig wie Schmuckkäufer. Die 60 Teilnehmer am zweiten Hofflohmarkt haben ihre Keller und Dachböden geräumt, um für die Sachen, die sie nicht mehr brauchen noch etwas Geld zu erlösen.

Fernab aller Menschenmassen verbreitet der Hofflohmarkt bei angenehmen Temperaturen eine entspannte Atmosphäre. Das sei ein großer Pluspunkt gegenüber dem, was man sonst bei solchen Veranstaltungen erlebt, meinen die Standbetreiber.

Platz für Neues schaffen

Für Anke Schmitz ist es "eine schöne Gelegenheit, ausgedientes Kinderspielzeug und Faschingskleider unter die Leute zu bringen." Das Konzept dahinter sei ganz einfach und doch erfolgreich. "Wer mitmachen möchte, kann an dem entsprechenden Tag einfach seine Sachen rausstellen. Das ist wesentlich entspannter, als beispielsweise auf einem Kinderflohmarkt irgendwo auswärts teilzunehmen. Hier findet alles, ohne Transport und Standgebühren, vor der eigenen Haustür statt", erzählt sie.

Dass bei einem solchen Anlass kleine Dinge zu kleinen Preisen den Besitzer wechseln, wissen auch die Schwestern Nadine und Natalie Rogalla. Das Mitmachen, Spaßhaben und in Kontakt mit den Nachbarn aus Okarben zu kommen, steht für die beiden im Vordergrund.

"Und dadurch kann ich ja auch mal Platz für Neues im Kleiderschrank schaffen", sagt Nadine Rogalla. "Manches braucht man einfach irgendwann nicht mehr, und andere Menschen freuen sich vielleicht für kleines Geld darüber." Obwohl der Flohmarkt von Einwohnern für Einwohner organisiert wird, sei er über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. "Wir hatten heute schon Flohmarktreisende aus Büdingen bei uns", sagt sie.

Ihre Schwester bietet ein paar Meter weiter Bücher, DVDs, CDs und Schallplatten an. "Diese kleinen Stücke wird man meistens ganz gut los", weiß sie. "Besonders Schallplatten und Bücher sind gefragt."

Den Retro-Trend zurück zu den Schallplatten bestätigt auch Silke Szymura, die vor ihrem Haus an der Friedensstraße einen Stand aufgebaut hat. Darüber hinaus gäbe es sogar wieder Nachfrage nach Hörspiel-Kassetten. "Kaum zu glauben, dass es heute noch Leute mit Kassettenrekordern zu Hause gibt."

Wie es aussieht, wenn junge Männer ihre Spielzeugsammlung auflösen, zeigt der Tisch von Matthias Koch am Heilighäuser Ring. Dort stehen Flugzeuge und verschiedene Fahrzeuge, zusammengebaut aus Legosteinen, in Startposition. Ob sie an diesem Tag noch in fremden Hangars landen, scheint ungewiss. Er selbst habe für dieses Hobby jedenfalls keine Zeit mehr, erklärt Koch.

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