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Auffällig: Der neu aufgemalte Fußgängerüberweg zwischen Ladenzeile und Bahnsteig.

Schachbrett anstatt Zebrastreifen

  • Holger Pegelow
    VonHolger Pegelow
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Karben (pe). In der Nähe des Groß-Karbener Bahnhofs gibt es auf der Straße wieder einen markierten Überweg. Zwischen der kleinen Ladenzeile und in Höhe der Unterführung zu den Gleisen 2 und 3 hat die Stadt ein Schachbrett markieren lassen. Graue und weiße Quadrate wechseln sich ab, davor und dahinter ist eine kleine Halteverbotszone markiert worden.

»Die Idee hatte unser Stadtpolizist Jörg Witzenberger«, sagt der Leiter der Stadtpolizei, Manuel Peña Bermudez, auf Anfrage dieser Zeitung. Bei der Behörde habe man nachgedacht, wie man die Sicherheit der Fußgänger und insbesondere der Schulkinder verbessern könne. Dieses Schachbrett habe man dann von der Firma aufbringen lassen, die auch die Linien nahe dem Bürgerzentrum erneuert habe.

Eigentlich, gibt Peña zu, sei das kein offizieller Überweg. Denn er gelte nicht als Fußgängerüberweg im Sinne der Straßenverkehrordnung. Hätte man so etwas bauen wollen, hätte man eine Beleuchtung und ein beleuchtetes Hinweisschild haben müssen. Für all das hätte es eines Bauantrags bedurft. Man habe über diese Idee des Schachbretts die übergeordneten Behörden und die Schulen informiert. Die Stadt sieht diese Markierungen quasi als Ersatz für den bei einer Verkehrsschau untersagten Zebrastreifen in Höhe des ehemaligen Bahnhofsgebäudes an. Übrigens wird der neue Überweg am Bahnhof nach Beobachtung der Stadtpolizei »sehr gut angenommen«.

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