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Risse in der Kloppenheimer Friedhofsmauer

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Bei der Kloppenheimer Friedhofsmauer handelt es sich um sogenanntes Stützmauerwerk. Große Risse sind erkennbar.
Bei der Kloppenheimer Friedhofsmauer handelt es sich um sogenanntes Stützmauerwerk. Große Risse sind erkennbar. © Holger Pegelow

Karben (pe). Es kommt häufiger vor, dass Baumwurzeln Wege zerstören oder zumindest größere Unebenheiten entstehen lassen. Ganze Mauern dagegen sind weniger betroffen.

Allerdings ist das diesmal in Kloppenheim der Fall. Die Friedhofsmauer entlang der Kreisstraße 10 weist Risse auf. Darauf hat Ortsvorsteherin Marita Scheurich während der jüngsten Ortsbegehung die Stadtverwaltung hingewiesen. Mit bei der Begehung dabei war Michael Soborka vom städtischen Fachdienst Tiefbau.

Zuständigkeit wird noch geklärt

Man wisse noch nicht ganz genau, wodurch die Risse verursacht worden sind, sagt Soborka. Aber wahrscheinlich durch Baumwurzeln. Die hätten den Boden nach oben gedrückt und infolgedessen sei es zu den Rissen im Mauerwerk gekommen. Da es sich dabei um ein sogenanntes Stützmauerwerk handele, müsse zunächst einmal geklärt werden, wer dafür zuständig sei. Darüber gebe es mit der hessischen Straßenbaubehörde Hessen Mobil einen Kontakt. »Wenn geklärt ist, wer der Bauträger ist, kann über Maßnahmen nachgedacht werden.« Die Schäden seien aber nicht dramatisch, es sei niemand gefährdet.

Bei der Begehung des Friedhofsareals hatte der Tiefbau-Mitarbeiter eine erfreuliche Nachricht für die Kloppenheimer. Noch im Herbst werde damit begonnen, den Weg ab der Trauerhalle zu pflastern. »Wir legen zunächst einmal im ersten Abschnitt ein L-förmiges Pflaster.« Es hatte immer wieder Beschwerden gegeben, dass der Felsenkies nach starkem Regen weggeschwemmt wurde und dadurch eine sehr unebene Oberfläche entstanden ist. »Die Ausschreibung läuft gerde. Im Herbst kann der erste Bauabschnitt begonnen werden«, sagte Soborka.

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