Pfadfinder holen Friedenslicht

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Karben(pm). Das Friedenslicht ist inzwischen eine weltumspannende Aktion. Alljährlich wird das in der Geburtskirche in Bethlehem entzündete Licht am dritten Adventswochenende von Wien aus an Pfadfinder in ganz Europa verteilt.

Pandemiebedingt werde das Friedenslicht in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit dem Zug, sondern mit dem Auto in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an "alle Menschen guten Willens" weiter reichen. "Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet", erklärt Tim Schweitzerhof vom Pfadfinderstamm Graue Adler, Petterweil.

Gerade in diesem Jahr gewinne das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft.

Pfadfinder würden aktive Friedensarbeit leisten. "Wir suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Wir haben uns selbst versprochen, dem Frieden und der Gesellschaft, in der wir leben, zu dienen", heißt es in der Mitteilung der Pfadfinder.

Jeder, der die Friedensbotschaft in seinem zu Hause leuchten lassen möchte, ist eingeladen das Friedenslicht am Montag, 14. Dezember, ab 16 Uhr an der Neuen Mitte Karben abzuholen. Schweitzerhof empfiehlt eine eigene Kerze, die windgeschützt transportiert werden kann, mitzubringen. Jeder der komme, müsse eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

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