Langjährige Sänger sind beim Gesangverein Petterweil ausgezeichnet worden: Werner Aleit, Peter Barowski, Elfriede Bluth und Hans-Ditmar Reich (von links). FOTO: PV
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Langjährige Sänger sind beim Gesangverein Petterweil ausgezeichnet worden: Werner Aleit, Peter Barowski, Elfriede Bluth und Hans-Ditmar Reich (von links). FOTO: PV

Petterweiler Sänger mit Manfred Fink als Leiter

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Karben(pm). Zuversichtlich gehen die Petterweiler Sänger durch die Pandemie-Zeit. Kürzlich kamen mehr als 50 Prozent der Vereinsmitglieder zur Mitgliederversammlung zusammen, teilt Vereinssprecher Eckhard Oechler mit.

Die Mitgleider hätten sich unter Beachtung der AHA+L-Regeln im großen Saal des Bürgerhauses Petterweil versammelten. Dort lauschten sie den Berichten des Vorstandes über die Aktivitäten und Ereignisse des Vorjahres. Einstimmung wurde der Vorstand entlastet. Als Revisoren wurde neben dem weiter amtierenden Dr. Walter Hess Oliver Schmidt einstimmig gewählt.

Geehrt wurden Helmut Großmüller, der aus privaten Gründen nicht anwesend war, für 50-jährige Mitgliedschaft (davon überwiegend als aktiver Sänger) sowie Elfriede Bluth und Werner Aleit für jeweils 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft.

Corona-Pandemie vereitelt Pläne

Die Entwicklung im laufenden Jahr sei reflektiert worden. Sie sei geprägt durch das aussetzen jeglichen Chorgesangs ab Mitte März. Damit habe es keine Übungsstunden und auch keine Auftritte mehr gegeben. Wäre alles nach Plan gelaufen, hätte der Chor zu dieser Zeit just wieder Fahrt aufgenommen. Die Pläne für neue attraktive Auftritte habe es gegeben. Denn das Mitwirken am Neujahrskonzert im Januar hatte einen Motivationsschub erzeugt. Außerdem habe es als Glücksfall angesehen werden können, dass das Ehrenmitglied und Opernsänger Manfred Fink als neuer musikalischer Leiter zur Verfügung stand, als Anfang des Jahres der langjähriger Chorleiter Hermann Jung ausschied. Seit Mitte Juli proben die Sänger nun unter der Leitung von Fink. Immer dienstags von 20.15 bis 22 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses Petterweil. Dabei würden die neuen Regeln diszipliniert beachtet: Abstands-, Hygiene-, Alltagsmasken- und Lüftungsgebot gehörten zum Übungsalltag.

Manfred Fink lobte die Sänger für ihr Engagement, die fast vollzählige Teilnahme an den Übungsstunden und für die stimmlichen Fortschritte, auch wegen verschiedener Einzelunterrichte bei ihm. Er erinnerte daran, dass im Hinblick auf die neue Entwicklung mittlerweile neue Sänger zum Chor hinzugestoßen sind und weitere erwartet werden. Für die bereits vor dem Lockdown angedachten gemeinsamen Konzerte in der Region und in Karben sei es nötig stimmlich gut vorbereitet zu sein, sollten die Konzerte stattfinden können. Zu den geplanten Auftritten zähle die "Italienische Nacht" als Teil der auf 2021 verschoben Jubiläumsfeiern der Stadt Karben sowie ein Auftritt beim Hessischen Rundfunk.

Für potenzielle neue Sänger wies Fink darauf hin, dass zwar Vorkenntnisse sowie Vorerfahrungen für eine schnelle Integration in den Chor hilfreich seien, er aber ein wirkungsvolles Gesangstraining anbieten könne, das selbst ungeübte Stimmen wieder klangvoll werden lassen.

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