Thorsten Schwellnus, Dennis Wirsig und Laura Macho weisen auf die Gefahren für Fußgänger an der Brunnenstraße hin. Sie vermissen einen Gehweg und einen Fußgängerüberweg. FOTO:PE
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Thorsten Schwellnus, Dennis Wirsig und Laura Macho weisen auf die Gefahren für Fußgänger an der Brunnenstraße hin. Sie vermissen einen Gehweg und einen Fußgängerüberweg. FOTO:PE

Ohne Überweg gefährlich für Fußgänger

  • Holger Pegelow
    vonHolger Pegelow
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Karben(pe). Wer an der Ausfahrt vom Neubaugebiet Taunusbrunnen auf die Brunnenstraße steht und die Straße überqueren will, staunt nicht schlecht. Ein Auto nach dem anderen rauscht dort vorbei. Ein Überqueren der Straße ist so einfach nicht möglich. Zumal es weit und breit keinen einzigen Überweg und auch keinen Gehweg gibt.

Spielplatz liegt neben der Auffahrt

Darauf haben jetzt die Freien Wähler bei einem Vor-Ort-Termin aufmerksam gemacht. "Es ist echt gefährlich hier", sagt FW-Fraktionsvorsitzender Thorsten Schwellnus. Und wenn dann noch das Neubaugebiet am Brunnenquartier hinzukommt, haben wir hier noch mehr Verkehr, aber auch noch mehr Fußgänger, die die Straße überqueren wollen.

Und Stadtverordnete Laura Macho verweist auf den Spielplatz, den die Investoren des Taunusbrunnens frisch angelegt haben. Er liegt neben der Auffahrt zu dem Quartier in dem kleinen Wäldchen nahe dem Freigelände des Jugendkulturzentrums. Die Fraktion sieht also Gefahren für Jung und Alt in diesem Quartier.

Doch die Stadt ist in dieser Angelegenheit längst tätig geworden, denn auch den Verantwortlichen und den Mitarbeitern der Stadtpolizei ist nicht verborgen geblieben, dass es dort weder einen Gehweg noch einen Überweg gibt. Doch der soll kommen, wie Bürgermeister Guido Rahn (CDU) auf Anfrage dieser Zeitung mitteilt. "Wir planen einen gepflasterten Fußweg von der Ausfahrt /Zufahrt Taunusbrunnen in Richtung Jugendkulturzentrum (Jukuz). Auf dieser Strecke soll Richtung Jukuz auch eine Bedarfsampel zur Querung der Brunnenstraße errichtet werden." Diese Ampel diene sowohl den neuen Bewohnern des Taunusbrunnens zum sicheren Queren der Brunnenstraße als auch den Nutzern des Jukuz und den Schülern der Musikschule." Die Planung dafür sei abgeschlossen. Für Pflasterung und Ampelanlage seien die Mittel im neuen Haushalt bereitgestellt. Die Pflasterung werde zirka 20 000 bis 25 000 Euro kosten. Hinzu komme noch die Ampelanlage inklusive barrierefreier Querung mit zirka 50 000 Euro.

Wie das Stadtoberhaupt weiter mitteilt, solle die Pflasterung des Weges auf der Taunusbrunnenseite vorgezogen werden, da dies kurzfristig möglich sei. Für die Ampelanlage seien nach der jetzt durch das Planungsbüro abgeschlossenen Planung noch ausstehende Stellungnahmen abzuwarten, danach folge die Ausschreibung. Rahn machte zudem die überraschende Mitteilung, unabhängig von dieser Querung solle noch eine zweite Querungshilfe in Richtung der Ampelanlage zur Landesstraße hin erfolgen. Diese obliege aber dem Bauträger. Der Planungsentwurf hierfür liege der Stadt inzwischen auch vor. Diese zusätzliche Querungshilfe obliege aber nicht der Stadt.

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