Nehmen die renovierten Toilettenanlagen am Vereinsheim ab (v. l.): Peter Lüttgen (junior), Peter Lüttgen, Hartmut Liedtke, Mathias Weber, Stefan Höck, Harald Kirch und Bürgermeister Guido Rahn. FOTO: SCHENK
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Nehmen die renovierten Toilettenanlagen am Vereinsheim ab (v. l.): Peter Lüttgen (junior), Peter Lüttgen, Hartmut Liedtke, Mathias Weber, Stefan Höck, Harald Kirch und Bürgermeister Guido Rahn. FOTO: SCHENK

Neue Toiletten fürs Vereinsheim

  • vonJürgen Schenk
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Karben(jsl). Die Toiletten im Vereinsheim des FSV Kloppenheim war in die Jahre gekommen. Seit dem Bau des Hauses "Am Hang" vor etwa 60 Jahren hatte niemand mehr Hand angelegt. Weder Gastmannschaften noch Zuschauer gingen hier gern aufs stille Örtchen. "Am Ende weigerten sich sogar die eigenen Vereinsmitglieder, vor allem die weiblichen, die Toiletten zu benutzen", erzählt Mathias Weber, Vorsitzender der Fußballer.

Im Oktober des vergangenen Jahres startete eine Umbaumaßnahme, die von lokalen Firmen und von der Stadt Karben handwerklich und finanziell unterstützt wurde. Die Damen- und Herrentoiletten bekamen Plätze in der oberen beziehungsweise unteren Etage. Ein separates WC wurde an der Vorderseite des Gebäudes neu gebaut. Demnächst soll dessen Zugang noch barrierefrei ausgearbeitet werden.

Entstanden sind nun moderne, geflieste Sanitärbereiche. Was die vier Karbener Firmen HLS, Lüttgen, Martinez und Wagner aus dem einstigen Sorgenkind gemacht haben, kann sich sehen lassen. Neben den Toiletten mussten auch noch Teile der Elektrik erneuert und neue Sicherungskästen gesetzt werden. Der Verein kümmerte sich um die organisatorischen Dinge. Alle Arbeiten seien als Freundschaftsdienst erledigt worden.

Vom Ergebnis begeistert zeigten sich nicht nur die Funktionäre des FSV Kloppenheim, sondern auch Bürgermeister Guido Rahn. Das Kommunale Immobilien Management (KIM) der Stadt, hatte die Bauaktion mit rund 50 000 Euro unterstützt. Eine 6600-Euro-Spende kamen von HLS-Geschäftsführer Hartmut Liedtke.

"Kloppenheim war jetzt einfach mal dran", sagt Rahn. "Der Fußballplatz ist sehr schön gelegen. Daraus lässt sich noch vieles machen." Damit meint der Bürgermeister zum Beispiel das projektierte Kunstrasenfeld, dessen Umsetzung wegen Corona weiter nach hinten geschoben werden musste. Es soll als Spielfeld für die jüngsten Nachwuchskicker und als Trainingsplatz für alle Kloppenheimer Mannschaften dienen. Als Nächstes stehe die Sanierung des Weges zwischen Eingangstor und Vereinsheim auf der Agenda. Dass auch diese Maßnahme unabdingbar ist, zeige sich immer bei starken Regenfällen. Noch in diesem Jahr werde dieses Problem gelöst.

"Im Herbst und Winter entstehen hier bei Nässe regelrechte Spurrillen, das Laub macht den Boden schmierig", erklärt Weber. "Das ist zum Laufen nicht besonders angenehm. Ältere Leute kommen dann teilweise gar nicht mehr hierher." Für die Kloppenheimer Firmen sei die Hilfe i Ehrensache gewesen.

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