Dieser Verbindungsweg zwischen Parkstraße und Westlicher Ringstraße soll renoviert werden. FOTO: EGELOW
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Dieser Verbindungsweg zwischen Parkstraße und Westlicher Ringstraße soll renoviert werden. FOTO: EGELOW

Nach Ortsdurchfahrt Projekte Rampe und "Windbahn"

  • Holger Pegelow
    vonHolger Pegelow
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Karben(pe). Die Ortsdurchfahrt in Groß-Karben erstrahlt in neuem Glanz. In der letzten Sitzung des Ortsbeirats Groß-Karben erinnerten die Beiräte jedoch auch an andere Straßen im Stadtteil. Außerdem ging es um einen Weg.

Als es um die Straßen in dem Stadtteil ging, wies Bürgermeister Guido Rahn (CDU) darauf hin, "dass wir außer der Bahnhofstraße noch andere Straßen in Groß-Karben haben". Wie wahr, meinte Beirat Werner Gold und erinnerte erneut an die Sanierung der Burg-Gräfenröder Straße im alten Ortskern. Er finde es gut, dass diese Straße im Investitionsprogramm für das Jahr 2022 auftauche.

Rahn sagte, er werde dem Gremium im neuen Jahr die Ergebnisse der Straßenbefahrung vorstellen. Wie berichtet, ist das gesamte Karbener Straßennetz im vergangenen Jahr mit einem Spezialfahrzeug abgefahren worden, das sämtliche Schäden aufgenommen hat. Die Ortsbeiräte begrüßten das sehr und zeigten sich gespannt, welche Straßen außer der Burg-Gräfenröder Straße dort drinstehen.

Etwas länger befasste sich das Gremium mit der geplanten Rampe am Neubaugebiet Kalkofen. Wie berichtet, soll mittels dieser Rampe ein kürzerer Weg als jetzt über den Waldhohlweg geschaffen werden. Die Rampe soll sich vom späteren Spielplatz aus in Richtung Heldenberger Weg erstrecken und am Lindenplatz herauskommen. "Wir setzen im Haushalt des nächsten Jahres mal eine Position hinein." Eventuell müsse man mit einer Steigung von sieben Prozent arbeiten, normal seien sechs Prozent. Unzufrieden zeigte sich Rahn mit dem Planer der HLG. Die Kosten für die Rampe seien immer höher kalkuliert worden. Zudem habe es immer länger gedauert, begründete er, warum dieser barrierefreie Zugang noch nicht gebaut wurde. Man einigte sich darauf, dass 125 000 Euro in den städtischen Haushalt für das Projekt eingestellt werden. Die Planung soll der stadteigene Hochbau-Fachdienst übernehmen.

Weiteres Thema war der Weg an der sogenannten Windbahn, das ist der kurze Weg zwischen Parkstraße und Westlicher Ringstraße hinter dem Degenfeld’schen Schloss. Er soll so hergerichtet werden, dass er für Fußgänger und Radfahrer begeh- bzw. befahrbar ist. Es gebe zwei Lösungen, so Rahn: Entweder in der Mitte ein 1,50 Meter breiter Weg mit links und rechts Bessumer Kies oder einen asphaltierten, drei Meter breiten Weg. Es entspann sich eine Diskussion, in der sich alle einig waren, dass ein 2,5 Meter breiter Weg asphaltiert und mit Pollern abgesichert werden soll. Rahn kündigte an: "Das machen wir nächstes Frühjahr."

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