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Roswitha Maria Loock kommt schon seit mehreren Jahren zum Pflanzenverkauf im Bbw.

Mit Pflanzenmarkt in die Gartensaison gestartet

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Karben (pm). Auch wenn der bbw-Pflanzenverkauf in diesem Jahr coronabedingt nur in eingeschränkter Form stattfinden konnte, die prächtigen Farben der zahlreichen Blumen in der Gärtnerei begeisterten die Besucherinnen und Besucher umso mehr. »Unsere Auszubildenden haben in den vergangenen Monaten viel Arbeit in die Aussaat und Pflege gesteckt. Wir freuen uns, wenn wir die Pflanzen dann endlich verkaufen können.

Es ist schön, dass sie Balkone, Terrassen oder Gärten verschönern und Menschen Freude bereiten - und es ist eine tolle Bestätigung für unsere Teilnehmenden«, sagte Ulla Duchardt, Bereichsleiterin Grüne Berufe im bbw Südhessen und Organisatorin des jährlichen Pflanzenverkaufs.

Hilfsbereite Auszubildende

Der Pflanzenverkauf wurde als Teil des Tages der offenen Gärtnerei organisiert, für viele Gäste aus der Region sei das ein fester Termin im Kalender. So wie für Roswitha Maria Loock aus Bad Homburg: »Seit Jahren komme ich zum Pflanzenverkauf hierher und unterstütze die Arbeit der jungen Menschen am Bbw. Mit den vielen Pflanzen, die ich hier für meinen Garten, die Balkone und den Hof einkaufe, beglücke auch meine Mieter und die Nachbarn.«

Hortensien, Stauden, Geranien, Petunien und viele Sorten mehr standen zum Verkauf bereit, um den heimischen Garten oder Balkon zu verschönern. Natürlich fehlte auch die Pflanzerde nicht: Auf dem bbw-Parkplatz konnten große Beutel mit torffreier Erde ins Auto geladen werden.

Aber auch neue Besucher und Besucherinnen lockte die Veranstaltung: »Ich kenne das Bbw Südhessen bisher nur vom Vorbeifahren. Ich habe mir Blumen für den Balkon geholt und auch gleich Blumenerde mitgenommen. Mir gefällt die Atmosphäre hier und ich fand es sehr nett, dass ein Auszubildender mir den schweren Sack in den Kofferraum gehoben hat«, sagte Gabi Jahr

Neben den klassischen Beet- und Balkonpflanzen gab es unter anderem Tomaten, Salat, Paprika und Kohl. Hobbyköche hatten die Qual der Wahl bei den Kräutern: Der Duft von Zitronenmelisse, Minze, Pizzathymian oder Rosmarin machten Lust auf ein leckeres Essen. Da im Bbw Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt, seien die Kräuter erstmals in neuen 100 Prozent abbaubaren Töpfen verkauft worden. Die Pflanzen könnten einfach mit den Töpfen in die Erde gesetzt werden, heißt es in der Mitteilung des Bbw. »Als Ausbildungsbetrieb haben wir den Vorteil, dass wir eine große Vielfalt an Kulturen anbieten können, das findet man heutzutage nicht mehr so oft. Unsere angehenden Gärtner und Gärtnerinnen der Fachrichtung Zierpflanzenbau haben alle Pflanzen in den vergangenen Monaten selbst kultiviert«, erklärt Duchardt.

Jede Jungpflanze sei mit Sorgfalt ausgesät, pikiert und gepflegt worden. »Dass merkt man an der Qualität, dass es keine Massenware ist«, sagt sie. Das bestätigte Gerd Gotthardt aus Bad Vilbel, der mit seiner Tochter gekommen war, um Geranien und Tomatenpflanzen zu kaufen: »Ich komme jedes Jahr ins Bbw, weil ich die Qualität der Pflanzen gut finde. Und gegen den Preis kann man auch nichts sagen.«

Damit die Veranstaltung den geltenden Hygienevorschriften entsprach, wurde ein Einbahnstraßensystem durch die Gärtnerei organisiert. Und wer nicht nur Blumen kaufen wollte, konnte hausgemachte Produkte aus anderen Ausbildungsbereichen mitnehmen.

Die beiden Bbw-Auszubildenden bieten die Jungpflanzen für den Nutzgarten an.

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