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Mit Hoffnung auf ein gutes Schuljahr gestartet

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Kinder der Kurt-Schumacher-Schule beim interreligiösen Gottesdienst in der St.-Bonifatius-Kirche. © Red

Karben (pm). Mit einer Einschulungsfeier wurden die 222 neuen Fünftklässler aus neun Klassen in der voll besetzten Turnhalle der Kurt-Schumacher-Schule herzlich begrüßt. Musiklehrer Yorck Pretot führte durch das Programm und zeigte den Kindern, dass sie sich keine Sorgen vor der neuen, doch sehr großen Schule, machen müssen.

Den stimmungsvollen Start der Feier machte der Chor unter der Leitung von Johanna Racky, und auch die Klasse 6H (Leitung: Ann-Kathrin Schouwenburg) begrüßte die neuen Mitglieder der Schulgemeinde in vielen verschiedenen Sprachen und zeigte, dass kulturelle Vielfalt an der Kurt-Schumacher-Schule gelebt wird.

Schulleiterin Ursula Hebel-Zipper verwies in ihrer Begrüßungsrede auf die Freude am Lernen und betonte, wie wichtig es sei, sich Neuem zu stellen und sich dabei nicht von kleinen Fehlern aufhalten zu lassen. Sie gab den Schülerinnen und Schülern wichtige Tipps, um sich an der neuen Schule wohlfühlen und »voll durchstarten« zu können. Eindrucksvoll spielten die Bläserklassen 6 unter Leitung von Claus Carsten Behrendt und Yorck Pretot und zeigten die Begeisterung, die an der Kurt nicht nur für die Musik zu finden ist.

Informationen über KSS-Förderverein

Dann wurden die Kinder aufgerufen und ihren neuen Klassen zugeteilt. So konnten sie endlich erfahren, wer sie in den nächsten zwei Jahren begleiten wird, während ihre Eltern noch weitere Informationen über den Schulalltag erhielten. Zum Beispiel stellte der Fördervereinsvorsitzende in Person von Bürgermeister Guido Rahn den Förderverein der Schule vor. Abschließend konnten die Eltern bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch mit anderen Eltern kommen, bis sie ihre Kinder mittags mit vielen neuen Eindrücken und bereit für die Zeit an der Kurt-Schumacher-Schule wieder in Empfang nehmen konnten.

Am Donnerstag darauf kamen erneut alle Fünftklässler/innen zu einer interreligiösen Feier in der katholischen St.-Bonifatius-Kirche zusammen. »Mit dem Rucksack in die Zukunft« war das Motto, zu dem Sechstklässler/innen erzählten, was sie vor einem Jahr aus ihrer Grundschulzeit in die neue Schule mitgebracht haben. Die neuen Schülerinnen und Schüler hörten interessiert zu. KSS-Lehrer Kalle Katzenmeyer interviewte die Neuen, was sie so mitbringen. Von Freundschaftsbändchen über größere Brotdosen bis hin zu Tischtennisbällen war einiges dabei, was die Neuen in ihrem Rucksack tragen. Während Pater George und Pfarrer Eckart Dautenheimer die Christen einlud, für das neue Schuljahr zu beten, konnten muslimische Schülerinnen und Schüler beim Rezitieren von Koran-Suren durch Imam Tahssin Rasheed ihrer religiösen Sehnsucht Ausdruck geben. Auch wer nicht an einen Gott glaubte, fand während der Feier verschiedene Möglichkeiten, der Hoffnung nach einem guten Schuljahr Ausdruck zu verleihen. So schrieben alle Schülerinnen und Schüler auf kleine Rucksäcke aus Papier, worauf sie sich in der neuen Schule freuen, aber auch, was ihnen Sorgen mache. Diese kleinen Rucksäcke wurden auf Klassenplakate geklebt, die nun in den Klassenräumen zu sehen sind. Kinder aus dem Religionsunterricht von Nadine Binder spielten ein kleines Theaterstück vor, und Hans-Werner Spandau sorgte für manchen Support im Hintergrund. Der Chor unter der Leitung von Johanna Racky wirkte mit und trug englische Stücke bei. Am Ende gingen alle mit dem Segen Gottes bzw. Allahs in die neue Schulzeit an der Kurt-Schumacher-Schule.

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