Mehr Bäume und neue Fahrradständer

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Karben (pe). Zur jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung lagen gleich zwei Anfragen der Fraktionen von Grünen und SPD vor. Die Grünen wollten zunächst wissen, ob es Projekte gebe, die zu Zu- oder Abgängen von Bäumen im Wald führten. Hierauf antwortete der Magistrat, dass sich die Waldflächen innerhalb des Stadtgebietes durch Anpflanzung des Stiftungswaldes sowie durch den Gedenkhain um etwa einen Hektar erhöht hätten.

Eine weitere Aufforstungsfläche im Anschluss an den Stadtwald - unweit der Biogasanlage auf Groß-Karbener Gemarkung - sei beim Forstamt beantragt. Die Mittel zur Aufforstung stünden im städtischen Haushalt bereit.

Eine weitere Frage befasste sich mit der Einrichtung eines weiteren Trimmpfades. Das lehnte der Magistrat aufgrund von Wildschutz ab. Zudem informierte er darüber, dass im Zuge der nachlassenden Vitalität des Waldes die gesamte Aufmerksamkeit zurzeit der Verkehrssicherheit an Waldwegen sowie auf der notwendigen Klimaanpassung der Waldbestände liege.

Aktuell sei die Planung eines Naturerlebnispfades. Dort sollen im Wald mehrere Schautafeln zu den ökologischen Funktionen des Waldes aufgestellt werden. Auf die Frage nach den Freizeitflächen wies der Magistrat drauf hin, dass aufgrund eines FDP-Antrages am Eingang zum Trimmpfad Fahrradständer errichtet worden seien. Ferner sei die Ergänzung bzw. Erneuerung einzelner Standorte des Trimmpfades vorgesehen.

Als Problem sieht die Stadt die illegalen Müllablagerungen im Wald. Der Müll müsse auf Kosten der Steuerzahler entsorgt werden. Die Stadt bittet hierzu um Hinweise von Waldspaziergängern.

Der Wald am Petterweiler Pfadfinderlager werde »der natürlichen Entwicklung überlassen«, sie sei »dynamisch und der Wald in einem guten Zustand«, antwortete der Magistrat auf eine Frage der SPD. Holzeinschlag finde dort nur in unregelmäßig und zumeist nur als Verkehrssicherungsmaßnahmen statt. »Der betreffende Wald ist zudem seit Langem ohne Holzertragsziele festgelegt«.

Die für Biber wichtigen Biotopflächen seien streng geschützt, das gelte auch für den Lilienwald. Zusätzlich seien die Biber als Population einschließlich ihrer Lebensräume sowie der Ruhe- und Fortpflanzungsstätten geschützt.

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