Maritime Lieder und Traummänner

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Ein Feuerwerk der guten Laune: Die Aktiven der Abteilung Karneval der SKG Okarben unterhielten ihr fantasievoll kostümiertes Publikum mit kometenhaft flammenden Büttenreden, fetzigen Tanz-Raketen und närrischen Heulern.

Ein Feuerwerk der guten Laune: Die Aktiven der Abteilung Karneval der SKG Okarben unterhielten ihr fantasievoll kostümiertes Publikum mit kometenhaft flammenden Büttenreden, fetzigen Tanz-Raketen und närrischen Heulern.

Freigang zur Okärber Fastnacht bekommen hatten "Die Häftlinge!" des Schautanz- und Männerballetts der OGV Karben. Royalen Glanz versprühte das Prinzenpaar, Prinz Yannick I. und Prinzessin Miriam I., vom KV "Die Hasenspringer" aus Rosbach. Sie überbrachten mit ihrem Gefolge karnevalistische Grüße aus der Nachbarschaft. Moderiert wurde der abwechslungsreiche Abend vom 1. Sitzungspräsident Robert Hinz. Das Publikum kam in den Genuss eines kurzweiligen, 16 Punkte umfassenden Programms. Getreu des Mottos "Zoll für Zoll viel Leidenschaft" zeigten der Nachwuchs und die Stars der Fastnacht ihre bunt-schillernden Seiten. Die "Springmäuse" empfahlen sich als zukünftige Garde, die "Minimäuse" ließen die Würfel beim "Spiel des Lebens" rollen, und die "Midimäuse" suchten mit Zaubertrank und magischem Hokuspokus ihre Besen. Die "Tanzmäuse" konterten mit einer "Puppenparty", und "Megamäuse" entführten die Narren nach Asien. "Am Sonntag will mein Süßer mit mir Segeln gehen", schmetterten die "Konfettis". Sie stachen mit ihrem schunkelnden und lauthals mitsingenden Publikum in See. Bei ihrem aus vielen bekannten, maritimen Liedern bestehenden Repertoires schlugen die Wellen der Begeisterung im Saal hoch.

Männer, Frust und Jugendliebe

Immer wieder wurden bei den Darbietungen der Sänger, Tänzer und Vortragenden aus dem Publikum Zugaberufe laut und Raketen abgefeuert. Den Reigen der Büttenredner in der neuen SKG-Bütt eröffnete Heidi Reuther. Sie brillierte gleich zwei Mal mit ihrem staubtrockenen Humor. Die Lacher auf ihrer Seite hatte Ina Momberger als Moderatorin der HR-Serie "Ein Platz für Tiere". Für einen weiteren Höhepunkt in Sachen Humor sorgte das "Comedia-Duett" mit seinem Live-Kabarett "Stop # Me Too". Frank Demmer trat als "Franka" auf, begleitet von ihrer klavierspielenden Jugendliebe (Wolf Fitzner). Zur Melodie von "Aber dich gibt’s nur einmal für mich" machte die liebestolle Franka ihrem Frust mit "Es gibt Millionen von Männer, die meisten sind nur Penner" Luft. Wie so ein "Traummann" denkt, fühlt und handelt, erklärte Frank Demmer später in seiner gleichnamigen Büttenrede. Da versteht der Held der Liebe nicht, warum ihn seine Angetraute verlassen hat. Für "Mäusegift" warben mit schlagenden Argumenten in ihrem Sketch Bärbel Leonhardi und Tine Fauerbach. Abseits des Geschlechterkampfes auf eine harte Probe gestellt wurde derzeit auch die deutsch-amerikanische Freundschaft von Kurt (Johannes Leonhardi) und John (Peter Thilthorpe).

Den Handpuppen-Duo aus der SKG Theatergruppe assistierte bei seinem Wirbelsturm an Argumenten als Souffleur Jonas Wasser. Kurt bilanzierte, dass der Mauerfall den Deutschen den Soli und Ossis brachte.

Als das Programm beendet war, feierten die Narren im Saal zur Musik von Alleinunterhalter Thomas Richter ausgelassen weiter.

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