Mario Beck CDU-Vorsitzender
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Mario Beck CDU-Vorsitzender

Mario Beck: Gemeinsinn prägt die Stadt

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Karben(pm). Statt der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestenen der Stadt Karben stand und steht die Corona-Pandemie und entsprechendes Krisenmanagement im Mittelpunkt des kommunalpolitischen Geschehens.

"Die Krise hat gezeigt, was Karben stark macht: ein vorbildlicher Gemeinsinn. Von Einkaufsdiensten bis zu Online-Sportangeboten wurde mit viel Tatkraft und Kreativität reagiert. Als CDU haben wir mit dem digitalen Dialog ein neues Format der Bürgerbeteiligung etabliert, das sehr gut ankommt. Demokratische Partizipation von der kommunalen Ebene an ist in Krisenzeiten wichtiger denn je", schreibt CDU-Vorsitzender Mario Beck in seiner Bilanz für das Jahr 2020.

Trotz Corona habe Bürgermeister Guido Rahn für 2020 und für 2021 ausgeglichene Haushalte vorlegen können. "Die Politik der schwarzen Null war richtig und bestätigt sich nun als sinnvolle Krisenvorsorge", sagt Beck. Gravierender als die ökonomischen Corona-Folgen sei das Leid der gesundheitlich Betroffenen und deren Angehörigen. Die Hoffnung liege nun auf dem Impfen.

Für Krisenstimmung habe die geplante Schließung des Karbener Continental-Werks gesorgt. "Wir werden weiterhin vor und hinter den Kulissen an der Seite der Belegschaft kämpfen. Wenn den Conti-Verantwortlichen am Erhalt der sozialen Marktwirtschaft gelegen ist, müssen sie eine ganz andere Art der Dialogbereitschaft an den Tag legen." Von öffentlicher Seite sei nun das Gebot der Stunde, die Weiterqualifikation der Beschäftigten zu fördern. Die Stadt Karben wiederum sei gut beraten, ihre Wirtschaftsstruktur weiter zu diversifizieren. "Dank unseres ehrenamtlichen Wirtschaftsförderers Otmar Stein seinen Ansiedlungserfolge wie die Firma Fichtner oder Erweiterungen von ansässigen Unternehmen gelungen.

Als nächstes gelte es ein IT-Rechenzentrum und damit Wertschöpfung und Steuerkraft zu akquirieren.

Fortschritte für günstiges Wohnen

Fortschritte sieht Beck beim "Megathema bezahlbares Wohnen": "Unsere Wobau wird ein Mehrfamilienhaus in Burg-Gräfenrode bauen. Im Stadtzentrum entwickeln wir das Brunnenquartier mit rund 500 Wohneinheiten, davon etwa ein Drittel in öffentlicher Trägerschaft. In Petterweil wird für viele der Traum vom Eigenheim wahr." Für die wachsende Zahl junger Bürger seien zwei Kitas sowie ein Spielplatz am Kalkofen geplant. Für Sicherheit sorgten neben einer Aufstockung der Stadtpolizei Investitionen in die Feuerwehr. Zum Klimaschutz sollen Waldaufforstungen und der Radwegebau unter anderem nach Gronau und Ober-Erlenbach beitragen. "Unser Stadtjubiläum werden wir etwas später feiern. Bei der Weiterentwicklung einer lebenswerten Stadt halten uns weder eine Pandemie noch andere Widrigkeiten auf", schreibt Beck. FOTO: ARCHIV

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