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Manfred Winter

Manfred Winter geht für die SPD in den Magistrat

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Karben (pm). Erfreulich viele Teilnehmer begrüßte die Karbener SPD-Vorsitzende Nora Zado kürzlich im Bürgerzentrum zur ersten Mitgliederversammlung des Jahres. Wie es in einer Mitteilung der Partei heißt, seien die Verantwortlichen froh über den Zuspruch gewesen, gerade trotz der coronabedingten Einschränkungen und eines schlechten Abschneidens bei der Kommunalwahl im März.

Aus satzungstechnischen Gründen musste die Versammlung als Präsenzveranstaltung angeboten werden, damit die SPD ihren Wahlvorschlag für die Besetzung ihres Magistratssitzes bestimmen konnte.

Beworben dafür hatte sich Manfred Winter aus Okarben. Er sei ohne Gegenstimme gewählt worden.

»Wie nicht anders zu erwarten, rückte dann aber das für die Partei enttäuschende und ernüchternde Wahlergebnis in den Mittelpunkt«, schreiben die Sozialdemokraten. Bei der Kommunalwahl sei es nicht gelungen den Negativtrend der vergangenen Jahre auf kommunaler Ebene zu stoppen. Zukünftig werden dem Karbener Stadtparlament noch sechs SPD-Vertreter angehören, das sind zwei weniger als in der vorangegangenen Legislaturperiode. Ihre Aufgabe werde es sein, »sozialdemo-kratische Werte in politisches Handeln zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger umzusetzen«.

Zufrieden mit Ortsbeiratswahl

Vorsitzender Thomas Görlich habe darauf hingewiesen, dass es bei aller Enttäuschung für die Karbener SPD von den Ortsbeiratswahlen aber auch Gutes zu berichten gebe. In Petterweil sei die SPD im Ortsbeirat stärkste Kraft und stelle genau wie in Groß-Karben und Okarben zukünftig zwei von fünf Ortsbeiräten. Und auch in den anderen Stadtteilen werde man mit einem von fünf Sitzen zukünftig vertreten sein.

Die Versammlung sei von einer fairen und konstruktiven Debattenkultur geprägt gewesen. Es hätten sich diesmal besonders viele Sozialdemokraten zu Wort gemeldet. Es habe keine persönlichen Angriffe und Schuldzuweisungen gegeben. In der Sache selbst seien jedoch unterschiedliche Ansichten deutlich geworden. In mehreren Redebeiträgen sei eine noch stärkere Fokussierung auf nur noch wenige Themen angemahnt worden. So könnte beispielsweise bei der Bauleitplanung und bei klima- und energierelevanten Anforderungen zu städtischen Projekten, mit eigenen Inhalten und Vorschlägen ein sozialdemokratisches Profil entwickelt werden. »Damit sollte es möglich sein, sich zukünftig mehr vom politischen Gegner abzugrenzen und für den Wähler erkennbarer zu werden«, teilen die Sozialdemokraten mit.

Auf Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden Thomas Görlich sei festgelegt worden, wer von den sechs n SPD-Stadtverordneten in die jeweiligen Fachausschüsse entsandt werden soll. Außerdem seien für die verschiedenen Gremien der städtischen Eigenbetriebe und Beteiligungen sowie einige andere regionale Organisationen die jeweiligen Personalvorschläge gemacht und von der Versammlung bestätigt worden.

Vorsitzende Nora Zado dankte für die abwechslungsreiche und harmonische Versammlung und verband dies mit dem Hinweis und Appell, sich bis zur Jahreshauptversammlung im Herbst, bei der Vorstandswahlen anstehen, einzubringen. Dabei könnten eigene Themen gefunden werden, sie motivierte zur Mitarbeit in den Parteigremien. FOTO: PV

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