Malen ist gut für die Seele

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Farbenfrohe Bilder sind im Atelier 17 in der Groß-Karbener Christinenstraße zu sehen. Sie ziehen bei der Finissage des Projektes "Neue Nachbarn – Begegnungen in Vielfalt" (kurz "NeNa") alle Blicke auf sich. Die leuchtenden Farben verbreiten Frühlingsstimmung und gute Laune im Aterlier 17 in Groß-Karben. Versammelt sind an diesem Freitag 22 Hobbymalerinnen sowie die Organisatorinnen des künstlerischen Mitmach-Angebotes des Diakonischen Werks Wetterau und der Karbener Künstlerinitiative. Entstanden sind ihre Bilder von Februar bis April unter fachlicher Anleitung der beiden Künstlerinnen Arefeh Ganjehlou und Doris Pemberton. Iris Müller, 2. Vorsitzende der Karbener Künstlerinitiative, betont bei der Finnissage: "Malen und Gestalten tut der Seele gut und verbindet. Die Frauen und Mädchen können stolz auf sich sein. Das kreative Angebot hat Freude bereitet."

Farbenfrohe Bilder sind im Atelier 17 in der Groß-Karbener Christinenstraße zu sehen. Sie ziehen bei der Finissage des Projektes "Neue Nachbarn – Begegnungen in Vielfalt" (kurz "NeNa") alle Blicke auf sich. Die leuchtenden Farben verbreiten Frühlingsstimmung und gute Laune im Aterlier 17 in Groß-Karben. Versammelt sind an diesem Freitag 22 Hobbymalerinnen sowie die Organisatorinnen des künstlerischen Mitmach-Angebotes des Diakonischen Werks Wetterau und der Karbener Künstlerinitiative. Entstanden sind ihre Bilder von Februar bis April unter fachlicher Anleitung der beiden Künstlerinnen Arefeh Ganjehlou und Doris Pemberton. Iris Müller, 2. Vorsitzende der Karbener Künstlerinitiative, betont bei der Finnissage: "Malen und Gestalten tut der Seele gut und verbindet. Die Frauen und Mädchen können stolz auf sich sein. Das kreative Angebot hat Freude bereitet."

Das findet auch Fatina Khweildi aus Syrien: "Malen war sehr schön." Einige der Frauen haben sich mit Selbstporträts verewigt. Zu ihnen gehören die Schwestern Klara und Aya Hussin. Die syrischen Mädchen wurden von ihrer Mutter Shekha Hussin begleitet. Diese fand den Kurs so gut, dass sie selbst zu Pinsel, Stiften und Farben griff. "Ich habe das Hochzeitskleid meiner in Syrien lebenden Tochter gemalt", sagt sie.

Hochzeitskleid der Tochter verewigt

Die Hälfte der Teilnehmerinnen kommt aus Syrien, Kurdistan, dem Iran, Irak, Afghanistan und Bulgarien. Zu den gebürtigen Deutschen gehört Monika Barth. Die Petterweilerin sagt: "Ich habe hier neue Techniken wie Collagen kennengelernt. Interessant war auch der Aquarell-Lehrgang. Wir wurden beim Malen von den Künstlerinnen sehr unterstützt. Die Gruppe arbeitete harmonisch zusammen."

Auch die Dortelweilerin Monika Bressel-Keuling schwärmt: "Es war ein wunderbares Projekt. Es wäre schön, wenn es einen weiteren Kurs geben würde. Das Miteinander der Frauen und Kinder aus so vielen Nationen war harmonisch und fröhlich." Für eine Fortsetzung des Kurses steht die Karbener Künstlerinitiative vorerst als Kooperationspartner nicht zur Verfügung. "Wir kümmern uns erst mal um unsere Kunsttage im August. Alles andere wird man sehen", sagte Iris Müller.

"Das "NeNa"-Projekt wurde durch das Bundesministerium des Innern gefördert", fügte Ursula Vogt-Elsaß, bei der Diakonie Bereichsleiterin für Karben, hinzu. "Um das Projekt eventuell weiter anbieten zu können, benötigen wir einen Kooperationspartner, einen Raum und zwei Künstlerinnen, welche die Teilnehmerinnen begleiten."

Trotz Sprachbarrieren und meist ohne künstlerische Vorkenntnisse entstanden ausdrucksstarke Bilder auf Aquarellpapier und Leinwänden. Stillleben, stimmungsvolle Landschaften, zarte Blüten oder Blumen, fantasievolle Porträts wetteifern um die Gunst der Besucher. Auch märchenhaft-Orientalisches und Mode findet sich unter den Zeichnungen und Bildern. Aus Zeitungs-, Illustrierten- und Bücherschnipseln kreierten die Karbener Frauen aus aller Welt mit Spachtel, Kleber, Pinsel, Farbrollen und Acrylfarben dekorative Collagen.

Die Teilnehmerinnen sagten, dass der Kurs ihnen große Freude bereitet habe. Sie hätten bei der kreativen Beschäftigung abschalten und sich entspannen können.

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