Keine Kita-Gebühren während Lockdown

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Karben (pm). Die örtliche CDU begrüßt den Beschluss des Karbener Magistrats, von den Eltern keine Kita-Gebühren zu erheben, solange die Kinder während des Lockdowns die Einrichtungen nicht besuchen. »Karben steht Dank der umsichtigen Finanzpolitik Guido Rahns gut da. Daher ist es richtig, die Eltern nicht mit Gebühren für eine Leistung zu belasten, die aktuell aus Gründen des Infektionsschutzes nicht wie gewohnt erbracht werden kann«, argumentiert CDU-Fraktionsvorsitzender Mario Beck in einer Pressemitteilung.

Bei Neufassung berücksichtigt

Der Bürgermeister hatte beim digitalen Neujahrsempfang der CDU jüngst angekündigt, auf die Kita-Gebühren während des Lockdowns verzichten zu wollen. Am Montag sei diese Entscheidung per Magistratsbeschluss bestätigt worden, schreibt Beck.

Bereits im Sommer hatten die Stadtverordneten bei der Neufassung der Gebührensatzung diese Entscheidungsbefugnis für den Fall einer Pandemie und ähnlicher Notstände dem Magistrat zugebilligt. Während des ersten Lockdowns im Frühjahr wurden auch bereits die Kita-Gebühren in Karben seitens des Magistrats erlassen, was im Nachgang von den Stadtverordneten genehmigt wurde.

Fixkosten in den Kitas laufen weiter

»Diese familienfreundliche Politik ist nicht selbstverständlich. Schließlich laufen die Fixkosten der Kitas in Teilen weiter. Andere Städte wie Frankfurt konnten sich bis dato nicht zu einem Gebührenerlass durchringen, was dort zu verständlichen Elternprotesten führt«, schreibt Beck und meint: »Unter der Verantwortung von Guido Rahn wurde und wird die Kinderbetreuung in Karben stark ausgebaut. Es passt ins Bild unserer familienfreundlichen Stadt, in besonderen Zeiten wie diesen den Eltern schnell und unbürokratisch entgegenzukommen.«

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