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Karben als Standort für Großmetzgerei im Gespräch

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Von: Holger Pegelow

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Die Großmetzgerei Wilhelm Brandenburg, die die Fleisch- und Wursttheken von Rewe und Penny beliefert, sucht einen neuen Standort. Auch Karben ist dabei im Gespräch, wie der Hessische Rundfunk gestern berichtet hat. Laut einem Sprecher werden derzeit drei Standorte »gleichberechtigt« geprüft: Neben Karben seien das Erlensee im Main-Kinzig-Kreis und Maintal.

Die Großmetzgerei Wilhelm Brandenburg, die die Fleisch- und Wursttheken von Rewe und Penny beliefert, sucht einen neuen Standort. Auch Karben ist dabei im Gespräch, wie der Hessische Rundfunk gestern berichtet hat. Laut einem Sprecher werden derzeit drei Standorte »gleichberechtigt« geprüft: Neben Karben seien das Erlensee im Main-Kinzig-Kreis und Maintal.

Seit vergangenem Sommer ist bekannt, dass die Großmetzgerei einen neuen Standort sucht, weil der in Frankfurt-Fechenheim zu klein geworden ist. Die Größe des gesuchten Areals beträgt 15 Hektar.

Bürgermeister Guido Rahn bestätigte gegenüber der WZ, es habe »erste Gespräche bezüglich einer eventuellen Ansiedlung« gegeben. Die Stadt Karben verfüge noch über Reserven in der gesuchten Größenordnung. Man sei allerdings in einem so frühen Stadium, dass man noch nicht in die Öffentlichkeit gegangen sei.

Rahn zählt auf, dass für die Ansiedlung die Arbeitsplätze und eine relativ hohe Gewerbesteuersumme sprächen. Da die Verkehrsanbindung wichtig sei, komme eigentlich nur ein Grundstück direkt an der B 3 infrage. Zudem müssten auch die übrigen Infrastrukturanpassungen wie Kläranlage, Wasser, Strom, Gas etc. erfolgen bzw. geprüft werden.

Das Karbener Stadtoberhaupt weist darauf hin, dass es hier um keinen Schlachtbetrieb gehe, sondern um einen reinen Verarbeitungsbetrieb.

Man stehe laufend in Kontakt mit diversen Interessenten. Vorrangig werde das Gewerbegebiet Spitzacker vermarktet.

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