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Auch in digitaler Form stößt der Round-Table der Partnerschulen von StudiumPlus auf reges Interesse. Zu diesen Schulen gehören auch die Karbener Kurt-Schumacher-Schule und das Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasium.

Impulse für die Berufsorientierung diskutiert

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Karben/Bad Vilbel/Wetzlar (pm). 42 Kooperationsschulen hat das sogenannte StudiumPlus, darunter auch die Karbener Kurt-Schumacher-Schule und das Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasium. Vertreter von 30 von ihnen kamen kürzlich zu einem digitalen Round-Table-Gespräch zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen bei StudiumPlus auszutauschen und Impulse für die Berufsorientierung an den Schulen zu erhalten.

Die Kooperationsschulen werden von dem dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und dem CompetenceCenter Duale Hochschulstudien (CCD) darin unterstützt, ihre Schülerinnen und Schüler über duale Studienangebote zu informieren. Die über 950 Partnerunternehmen helfen dabei, einen Einblick in die Anforderungen und Wünsche von Firmen an Auszubildende und Studierende zu geben.

So stellten beim runden Tisch Dr. Anne-Kathrin Roth und Michael Donges, Geschäftsführerin und Personalleiter von Roth Industries in Dautphetal, vor, was junge Menschen in dem weltweit agierenden Familienunternehmen erwartet und was das Unternehmen bei seinen Auszubildenden und dual Studierenden voraussetzt.

Sinkende Zahl der Bewerber

Thematisiert wurde die zunehmende Schwierigkeit, passenden Nachwuchs für das stetig wachsende Unternehmen zu finden, das unter anderem Energie- Umwelt- und Sanitärsysteme produziert. »Die Personalrekrutierung ist eine Herausforderung«, berichtete Donges. So seien die Plätze für Auszubildende, Studierende und Jahrespraktikanten für August 2021 noch nicht alle besetzt. Die sinkende Zahl der Bewerber hinge unter anderem mit dem demografischen Wandel zusammen, erläuterte Donges. Die Unternehmen müssten sich zunehmend um Nachwuchskräfte bemühen.

Ebenso interessant war für die Vertreter der Kooperationsschulen das Kurzreferat von Prof. Dr. Michael Guckert, der unter dem etwas provokanten Titel »Muss Mathe immer so schwer sein?« darstellte, mit welchen Problemen Studienanfänger häufig zu kämpfen hätten. Mit kurzen und gut strukturierten Lernvideos könne StudiumPlus daher auf die sehr heterogenen Vorkenntnisse und die unterschiedlichen Lernkurven der Studierenden eingehen.

Lehrer und Schulleiter äußerten großes Interesse, auf solche Videos im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung auch im Unterricht zugreifen zu können. Damit bekämen die Schüler einen Einblick in das, was in einem Studium an Mathe-Kenntnissen verlangt wird.

Großes Interesse bei den Teilnehmern weckte auch die Idee, dass digital gehaltene Vorlesungen zusätzlich als Probevorlesungen für Schüler genutzt werden könnten. »So können wir Lust machen auf die Fächer, die in den Unternehmen gebraucht werden«, sagte der Leitende Direktor des ZDH, Prof. Dr. Harald Danne.

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