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Kristian Goletz

»Ich, Luther« - Kristian Goletz stellt Reformator dar

  • vonJürgen Schenk
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Karben (jsl). Eine Projektgruppe der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau stellt Martin Luthers Weg von Wittenberg nach Worms derzeit als Video-Tagebuch dar. Die Idee dazu kam von dem hessen-nassauischen Social-Media-Pfarrer Lutz Neumeier. Täglich kann man einen Videoclip von Luthers verschiedenen Stationen im Internet anschauen. In die Rolle des Reformators und Bloggers schlüpft Pfarrer Kristian Goletz, der bis zum Herbst sein Vikariat in Okarben und Burg-Gräfenrode absolviert hat.

Herr Goletz, wie kamen Sie zu Ihrer Rolle in dem »reformatorischen Road-Movie« über Luther ?

Nach meiner Zeit in Karben habe ich ein Spezial-Vikariat bei der Landeskirche begonnen, in dem ich mich mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftige. Unser Projektleiter, Pfarrer Fabian Vogt, hat mich gefragt, ob ich die Rolle des Reformators übernehmen möchte. Ich habe ihm zugesagt, obwohl ich vorher nie mit solchen Video-Formaten zu tun hatte. Meine schauspielerischen Erfahrungen beschränkten sich bis dahin auf Auftritte beim Kinder-Krippenspiel an Weihnachten.

Im Blog-Format kommt das Thema Reformation sehr jugendlich daher. Ist es Ihr Ziel, Luthers Leben und Wirken speziell jungen Christen näherzubringen?

Nein, unser Projekt richtet sich nicht nur an Jugendliche. Wir wollen alle Altersgruppen erreichen. Jugendlichen dürfte wahrscheinlich etwas die Action fehlen, denn es geht doch recht textlastig zu.

Positiv ist das Feedback von Kolleginnen und Kollegen, die unsere Videoclips zum Beispiel für den Konfirmandenunterricht oder in der Schule nutzen.

Wie geht es nach dem Projekt für Sie weiter?

Ich, Luther endet mit Martin Luthers Abreise vom Wormser Reichstag. Das war am 26. April 1521.

Mich persönlich zieht es dann in die Nähe von Bremervörde, wo ich am 1. Juni in einer Kirchengemeinde meine erste Pfarrerstelle antreten werde. Das ist weit weg von Okarben, aber es ist gut so, denn dort besitze ich familiäre Bindungen. FOTO: PRIVAT

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