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Ein Hundebiss in den Kopf beendete das Leben dieses Rehkitzes.

Hund tötet Rehkitz

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Karben (pm). Grausiger Fund im Karbener Jagdrevier: Ein Rehkitz liegt totgebissen im hohen Gras. Spuren deuten darauf hin, dass ein frei laufender Hund das Kitz am Kopf packte, teilt die Stadt Karben mit. Ein Hund müsse das Kitz oberhalb der Nase gebissen haben. Der Kiefer des Jungtieres war gebrochen. In der vergangenen Woche habe der Jagdpächter den Fund gemacht und der Stadt gemeldet.

Die nimmt das nun zum Anlass an Hundehalter zu appellieren, ihre Tiere an der Leine auszuführen. .»Im Mai und Juni kommen die Kitze zur Welt und werden von der Mutter im hohen Gras oder auch im Unterholz abgelegt. Zum Schutz der Wildtiere sollen, besonders während der Brut- und Setzzeiten, die Hunde angeleint bleiben«, schreibt die Stadt. Leider werde dies immer wieder missachtet. Die im hohen Gras abgelegten Kitze seien frei laufenden Hunden schutzlos ausgeliefert.

Der Ärger unter den Jagdpächtern sei groß. »Im vergangen Jahr wurden in Karben sechs Kitze von frei laufenden Hunden totgebissen. Wie hoch die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Kitzen ist, bleibt offen.« Daher appelliere die Stadtverwaltung wie in jedem Jahr an die Hundehalter, ihre Vierbeiner während der Brut- und Setzzeit an der Leine zu führen.

Wer seine Hunde frei laufen lassen möchte, damit sie sich austoben können, habe dazu seit einigen Monaten auf der Hundewiese die Chance. Die Stadt Karben hat in Klein-Karben eine Hundewiese angelegt und eingezäunt (diese Zeitung berichtete). Dort könnten Hunde nach Lust und Laune frei herumlaufen. Die Wiese befindet sich in Klein-Karben am rechten Niddaufer gegenüber dem KSV-Sportfeld am Fußweg zum Industriegebiet.

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