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Mit den Kleinbussen werden Senioren befördert. FOTO: PM

"Herz und Hand" hilft mehr

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Karben(pm). Mehr Mitglieder, mehr geleistete Stunden: Im Jahr 2019 gab es bei "Herz und Hand", der Nachbarschaftshilfe Karben, wie in den Vorjahren eine "hohe Leistungssteigerung", wie der Vorsitzende Klaus von Treichel mitteilt.

Die Zahl der Mitglieder sei um 20 auf 297 gestiegen. Die Anzahl der ehrenamtlich geleisteten Stunden lag laut Treichel bei 3711, was einer Steigerung von 9,7 Prozent entspreche. "Die Hilfeleistungen, die ja die eigentlich entscheidende Zahl ist, stiegen auf 894 was zum Vorjahr eine Steigerung von 14 Prozent ist." Im Durchschnitt würden täglich zweieinhalb Hilfeleistungen durchgeführt.

Mit dem stadteigenen Kastenwagen seien nicht nur der Seniorenausflug der Stadt unterstützt, sondern auch Fahrten zu Weihnachtmärkten und kulturellen Veranstaltungen angeboten worden. "Auch individuelle Aufträge waren gefragt." Dieser Dienst kann gegen Kostenbeteiligten von allen Karbenern mit Handicap bei "Herz und Hand" unter Tel. 0 60 39/93 36 24 gebucht werden. Die gesteigerte Leistungsbilanz sei besonders hervorzuheben, da der Trend in der ehrenamtlichen Arbeit eher stagniere oder gar rückläufig sei, wie Treichel sagt. Die Entwicklung beweise, dass "Herz und Hand" in Karben gut vernetzt sei und zeitgemäße Hilfe angeboten werde.

Derzeit keine Fahrdienste

Der erste Herbstmarkt sei so gut besucht gewesen, dass die Wiederholung 2020 anstehe. In diesem Jahr feiert "Herz und Hand" seinen 15. Geburtstag. Im Mai sollte es eigentlich eine Feier geben, die wegen Corona aber abgesagt werden musste. "Vielleicht ist die Feier 2020 noch nachholbar"; wünscht sich Treichel.

Die Pandemie habe auch dafür gesorgt, dass Herz und Hand die persönliche Betreuung und die Fahrdienste auf unbestimmte Zeit unterbrechen musste. Die Aktiven hoffen, dass sie bald den persönlichen Dienst am Nachbarn wieder aufnehmen können.

Aktuell beschäftigt sich "Herz und Hand" mit Gesichtsmasken. Es sind laut der Pressemitteilung bereits über 500 Stück, zum größten Teil von freiwilligen Näherinnen angefertigt, in der Christinenstraße an die Karbener verteilt worden. Solange der Vorrat reiche, werde das auch weiterhin jeden Freitag zwischen 16 und 18 Uhr geschehen.

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