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Das ökumenische Weltgebetstags-Team in Karben hat zu einem Gottesdienst eingeladen. Thema in diesem Jahr: der Südsee-Inselstaat Vanuatu.

Gottesdienstreise in die Südsee

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Karben (pm). Mit Wassermusik aus Vanuatu wurden die Gottesdienstbesucher zum Weltgebetstag in Karben begrüßt. Bilder aus dem Südseeparadies begleiteten die Andacht auf der Leinwand, heißt es in einer Mitteilung der Kirchengemeinden. Der noch junge Inselstaat im Südpazifik nördlich von Neuseeland ist vor 31 Jahren als eigenständiger Staat gegründet worden.

Ein vom Weltgebetstags-Team unterstütztes Projekt bilde Frauen aus, die wissenschaftlichen Wettervorhersagen aus dem Englischen oder Französischen in eine der 200 lokalen Sprachen von Vanuatu übersetzen und so die Menschen rechtzeitig warnen, wenn es etwa nach Erdbeben zu einem Tsunami kommen könnte.

Mit haltbarem, vergrabenen »Desasterfood« bereiten sich die Frauen von Vanuatu nicht nur auf Erdbeben, sondern auf Vulkanausbrüche und Zyklone vor. Letztere werden aufgrund der Klimakrise immer heftiger und die Erwärmung des Pazifiks zerstöre zudem die Korallenriffe vor den Inseln.

200 »Desasterfood-Päckchen« habe die ökumenische Vorbereitungsgruppe an die Gottesdienstbesucherinnen und Karbener Kirchen verteilt, darin enthalten waren Hinweise zu »Home-Gottesdiensten«, Informationen zu Vanuatu und ein kleines Samentütchen.

800 Euro für Frauenprojekt

Eines der Hautpanliegen der Frauen aus Vanuatu ist, eine Klimakatastrophe zu vermeinden. Denn die Erderwärmung gefährde die Existenz von Inselstaaten wie Vanuatu. Eine Klimaaktivistin heizte den 40 Besuchern ein: Hören und Handeln wie Jesus, denn »Long God Yumi Stanap« ist das Motto von Vanuatu: »Mit Gott bestehen wir.«

Das ökumenische Karbener Weltgebetstagsteam freute sich besonders über Spenden in Höhe von mehr als 800 Euro, die den Frauen im Inselstaat zugutekommen werden.

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