Gießwasser aus der Kläranlage

  • Holger Pegelow
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Karben(pe). Für die Bewässerung von öffentlichen Grünflächen nutzt die Stadt Wasser aus der Kläranlage. Diese Mitteilung hat Bürgermeistrer Guido Rahn (CDU) in der letzten Stadtverordnetensitzung aufgrund einer FDP-Anfrage gemacht. Das aus den Nachklärbecken abfließende gereinigte Abwasser - der Hauptstrom fließt in die Nidda - werde in einem Teilstrom abgezweigt und in der sogenannten Brauchwassseranlage einer UV-Bestrahlung unterzogen. "Das so behandelte Abwasser kann dann bedenkenlos zum Wässern von Bäumen, Blumenbeeten und Sträuchern verwendet werden", sagte das Stadtoberhaupot weiter. Für Nutzpflanzen dürfe es jedoch nicht verwendet werden.

Wie Rahn in Beantwortung der Anfrage des Stadtverordneten Oliver Feyl weiter mitteilte, würden von den Stadtwerken keine Regenauffangbecken betrieben. Vonseiten der Stadtwerke sei auch kein Aufbau geplant. Allerdings könnte die Nutzung von Brauchwasser aus der Kläranlage optimiert werden. Derzeit seien nur ein 1000- und ein weiteres, 2000-Liter-Fass im Einsatz, was aber zu häufigen Einzelfahrten der Bewässerungswagen führe.

Schließlich fragte Feyl, welche Maßnahmen die Stadt ergreife, um bei Neubaugebieten die Nutzung von Brauch- und Regenwasser zu ermöglichen und auszubauen? Dazu antwortete Rahn, im Zuge der Bauleitplanung werde die Nutzung von Regenwasser in Zisternen vorgeschrieben. "Installation und Betrieb einer Brauchwasseranlage sind jedoch dem Grundstückseigentümer freigestellt", so der Bürgermeister abschließend.

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