Geschichte einer Flucht

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Karben (pm). In der Passionszeit, die am Aschermittwoch beginnt und sieben Wochen später in der Nacht zum Ostersonntag endet, denken Christen an das Leiden Jesu Christi. Damit machen sie auch deutlich, dass das Leid zum menschlichen Leben dazugehört, heißt es erklärend in einer Mitteilung der Gesamtkirchengemeinde Karben.

»Menschen leiden wie im Augenblick an Pandemien, an Krankheit, an Hunger, an Krieg, an Verfolgung und vielem anderen mehr«, teilt die Gemeinde mit. Da derzeit keine Gottesdienste in den Kirchen angeboten werden, gibt es verschiedene Online-Angebote.

Für Sonntag, 21. März, hat eine Gruppe einen Online-Theater-Gottesdienst aufgezeichnet. Thema dieses Schauspiels ist »Frauenflucht«. Die Theatergruppe der Gesamtkirchengemeinde Karben greife darin die Fluchtgeschichte einer Afghanin auf, die in Deutschland um Asyl bittet.

Theater basiert auf wahrer Begebenheit

Wie es in der Mitteilung der Gemeinde weiter heißt, basieren die Szenen auf einem wahren Ereignis. Sie zeigen zum einen, unter welchen Bedingungen Frauen in einer von Männern bestimmten Welt wie in Afghanistan leben und zum anderen, wie schwer es Frauen haben, die in Deutschland um Asyl wegen sexueller Verfolgung bitten, anerkannt zu werden.

Der Gottesdienst ist ab Samstag, den 20. März, über die Homepage der evangelischen Kirchengemeinde abrufbar: https://gesamtkirchengemeinde-karben.ekhn.de/startseite.html.

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