Wo Gemeinschaft Motivation ist

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Rudolf Dietz aus Karben ist seit dem 1. Januar 1949 Mitglied im Karbener Sportverein. Damals war er 10 Jahre alt. Dietz ist in Klein-Karben geboren. In seinem Geburtsjahr 1938 wurde Italien in Frankreich Fußball-Weltmeister und Rapid Wien gewann nach einem 3:1 gegen den FSV Frankfurt den DFB-Pokal. Nun ist er von seinem KSV mit vielen anderen Engagierten und langjährigen Mitgliedern ausgezeichnet worden.

Rudolf Dietz aus Karben ist seit dem 1. Januar 1949 Mitglied im Karbener Sportverein. Damals war er 10 Jahre alt. Dietz ist in Klein-Karben geboren. In seinem Geburtsjahr 1938 wurde Italien in Frankreich Fußball-Weltmeister und Rapid Wien gewann nach einem 3:1 gegen den FSV Frankfurt den DFB-Pokal. Nun ist er von seinem KSV mit vielen anderen Engagierten und langjährigen Mitgliedern ausgezeichnet worden.

Dietz wurde schon als Kind von seinen Eltern an den Sport herangeführt. Er turnte und spielte in den 1960er Jahren Fußball in der Ersten Mannschaft des KSV. "Wir hatten damals keine Abwechslung. Es gab kein Fernsehen. Kinder mussten beschäftigt werden", sagt Dietz. Die Gemeinschaft und Fitness waren seine Motivation. Später war er Mitglied der Tennisabteilung und spielt noch heute Golf. "Im Seniorenbereich der Tennisabteilung haben wir um jeden Punkt gekämpft", sagt Dietz.

16 Jahre lebte er in Spanien, immer sechs Monate im Jahr. In Spanien spielte er Golf. "Ich war nie ein Spitzensportler, doch das Verausgaben hat mir gutgetan", sagt er heute. Seinem Karbener Verein ist der 80-Jährige nun schon 70 Jahre treu geblieben.

Jutta Gorr-Klein ist seit fünf Jahrzehnten Vereinsmitglied. Ihre Sportlerkarriere hat sie als Kind mit Kinderturnen begonnen und sich dann aufs Geräteturnen spezialisiert. 2005 bis 2009 war sie als Übungsleiterin für Fitness- und Gesundheitssport beim tätig. Sie ist noch Teilnehmerin einer Pilates-Gruppe. Übungsleiterin ist sie inzwischen beim SC Dortelweil. "Ich mache zwei- bis dreimal die Woche Sport. Es ist für mich ein Ausgleich zur Familie", sagt die 53-Jährige.

Die Klein-Karbenerin Beate Rosanowski (51) hat sich dem Ehrenamt verschrieben. "Ich war Turnwartin und bin seit sechs Jahren ehrenamtliche Abteilungsleiterin Turnen im KSV", sagt Rosanowski.

Mit ihren beiden Töchtern nahm sie am Mutter-Kind-Turnen teil und blieb nach der Veranstaltung immer noch da, um zu helfen. "Sport in Verbindung mit Engagement ist mir sehr wichtig", sagte Rosanowski. Mittlerweile sind ihre Töchter 20 und 23 Jahre alt, doch die Karbenerin findet noch immer viel Spaß beim ehrenamtlichen Engagement und am Sport. Sie schätzt die Gemeinschaft und die Fitness.

Die Ehrenratsvorsitzende Sylvia Beyer zeichnete langjährige Vereinsmitglieder aus (siehe Box).

Verdienstnadeln des Landessportbundes Hessen überreichte Vorsitzender Jörg K. Wulf an zwei ehrenamtlich Tätige im Vorstand. Sigrid Kempkes ist seit 26 Jahren engagiert. Begonnen hat sie 1993 als Pressewartin in der Abteilung Tischtennis, ist zweite Abteilungsleiterin, Schriftführerin und arbeitete im Beirat und Archiv. Christel Maaser ist seit 20 Jahren ehrenamtlich im Vorstand tätig, zunächst im Vergnügungsausschuss der Abteilung Turnen und seit 14 Jahren als Pressewartin. Die Ehrenurkunde des Landessportbundes Hessen für 10 Jahre Ehrenamt im Vorstand erhielt Dittmar Maaser. Er war zwei Jahre zweiter Kassenwart der Abteilung Tennis und ist seit 2011 Kassenwart.

Urkunden für langjähriges Ehrenamt erhielten : Roland Glaser, Randolf Muthig, Djanina Stickelt, Camillo Wirkner, Dittmar Maaser, Hans Mayer, Nicole Pfeiffer und Beate Rosanowski. Als Dank amüsierten sich die Geehrten bei der Comedy-Magie-Darbietung von Norbert Hornauer.

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