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Elke Lange-Helfrich plädiert dafür Kinder an Kunst heranzuführen.

Freie Wähler informieren sich bei Künstlerin

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Karben (pm). Als ehemalige Lehrerin weiß Karbens Künstlerin Elke Lange-Helfrich: »Für das gesunde Aufwachsen von Kindern sind soziale Kontakte wichtig um soziales Verhalten zu lernen.« Kürzlich hatte sie in ihrem Atelier »Studio des guten Tones« Besuch von Vertretern der Karbener Freien Wähler, die sich bei ihr über ihre Zusammenarbeit mit dem Jukuz informiert haben, heißt es in einer Mitteilung der Freien Wähler.

Kinder und Jugendliche würden besonders unter den pandemiebedingten Einschränkungen leiden. Spuren hätte Corona aber schon jetzt hinterlassen. Eltern versuchten, neue Werte zu vermitteln: Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe. »Kunst könnte hier hilfreich sein«, sagt Elke Lange-Helfrich. »Gemeinsam künstlerisch tätig sein, schafft Vertrauen in die Gemeinschaft.«

Das sei das Ziel eines Ferienangebots in Zusammenarbeit mit dem Jukuz gewesen. Als Vorbereitung auf die 4. Karbener Kunsttage, veranstaltet von der Karbener Künstler-Initiative, der Lange-Helfrich seit 2016 angehört, seien im Jukuz mit Kindern Werke geschaffen, die präsentiert wurden.

Ton und Saxophon

»In meiner langjährigen Lehrertätigkeit hatte ich das große Glück, Musik und Kunst auch als Lebensgefühl an Kinder weiterzugeben«, erklärt Lange-Helfrich. Dies seien Werte, die unermesslich sind und die unabhängig von sozialer Zugehörigkeit, Nationalität und Religion Menschen verbinden können. Die Sprachen der Musik und der Kunst seien universell und allgegenwärtig.

Aus Ton stellt sie allerlei Alltagskeramiken her. Als Sopran- und Altsaxophonistin tritt sie in normalen Zeiten solistisch oder in Duo-, Trio- und Quartettformation mit ihrer »Band Taunusjazzconnection« auf. »Ich vermisse die Bühne«, sagt Lange-Helfrich.

Stattdessen gab sie ein Gartenkonzert zusammen mit Robert Krebs (Klavier) in einem Karbener Seniorenheim. Mit Musik ältere Menschen zu erfreuen sei ihr ein Bedürfnis.

»Unter diesem Aspekt ist auch die Kunst systemrelevant«, schlussfolgern die Freien Wähler nach dem Besuch. Nicht zuletzt seien Kunstprojekte ein Beitrag zur Überwindung der Politikverdrossenheit. Kunstprojekte könnten auch dazu beitragen, Geschichten von Menschen sichtbar zu machen.

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