Maskenbeschaffung

SPD fordert: Stadt soll helfen

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Karben (pm). Die Stadt Karben soll mit dazu beitragen, dass alle Bürgerinnen und Bürger kurzfristig Mund- und Nasenschutzmasken ausreichend zur Verfügung haben. Daher fordert die Karbener SPD, dass der Magistrat alle Hebel in Bewegung setzen möge, damit über den Wetteraukreis und/ oder das Land Hessen mit Beginn der Maskenpflicht ab kommenden Montag, 27. April, und zu den darauf folgenden Tagen Versorgungsengpässe verhindert werden können.

Die SPD begrüße und unterstütze, genau wie die Stadtverwaltung, alle bisherigen Initiativen von Herz und Hand und anderen Karbener Gruppen und Privatleuten, die bereits heute Schutzmasken nähen und in Eigenregie verteilen. Sie rege mit ihrem neuen Vorstoß aber an, die Verteilung der von diesen privat organisierten Initiativen hergestellten Schutzmasken, zukünftig über die Stadtverwaltung organisieren und durchführen zu lassen.

So werde beispielsweise in der Stadt Limburg an der Lahn die Verteilung von Gesichtsmasken, die von der Stadt auf eigene Rechnung beschafft wurden, von der Freiwilligen Feuerwehr und Stadtbediensteten durchgeführt.

Viele Ehrenamtliche, die für Risiko- und andere hilfsbedürftige Personen schon heute einen Einkaufsservice organisieren, könnten sich derzeit nur zu hohen Kosten Schutzmasken besorgen und griffen deshalb auf selbstgenähte Hilfsmittel zurück. »Auch hier sollte und könnte sich die Stadt entsprechend engagieren«, schreibt Pressesprecher Hermann Reuther für die Karbener Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung.

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