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Das Dach ist das nächste große Projekt bei der FSG. Dies wird durch ein neues ersetzt.

Fit gemacht fürs Jubiläum

  • VonPatrick Eickhoff
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Die FSG Burg-Gräfenrode hat im kommenden Jahr ordentlich was zu feiern. Der Verein wird 100 Jahre alt. Mithilfe von Stadt, Sponsoren und fleißigen Helfern hat sich auf dem Sportgelände am Ortsrand einiges getan.

B ei der Fußball-Sport-Gemeinschaft (FSG) in Burg-Gräfenrode gibt’s immer was zu tun. Am Ortsrand des Karbener Stadtteils hat der Verein sein Zuhause gefunden und wer häufiger daran vorbeifährt, oder vielleicht auch mal auf dem Sportgelände zu Gast war, dem werden zahlreiche Veränderungen auffallen. »Es ist immer was los«, sagt FSG-Urgestein Wilfried Beck und lacht. »Aber wenn ich heute hier stehe und auf den Sportplatz und das Gelände blicke, dann bin ich schon stolz.«

Laufbahn weicht einer Rasenfläche

Beck hat das Gelände noch ganz anders in Erinnerung. »Mit Laufbahn für die Leichtathleten.« Doch als es diese auf die neue Anlage in Groß-Karben zieht, kehrt bei der FSG so etwas wie Ruhe ein. Bis 2016. Einige Vereinsmitglieder waren unzufrieden. Die Instandhaltung der Anlage läuft zu diesem Zeitpunkt alles andere als optimal. Anfang 2016 wird von Mitgliedern des Vorstandes und des Fördervereins eine Projektgruppe ins Leben gerufen, mit dem Ziel das Sportgelände zu verschönern. Immer im Blick: Das Jubiläum 2021.

In den folgenden fünf Jahren wird das Gelände quasi generalüberholt. Der Pflasterweg vor der Sporthalle wird verlängert, die Laufbahn wird in eine Rasenfläche umgewandelt. Die Weitsprunggrube samt Anlaufbahn wird ebenfalls umgewandelt. Es folgt ein neues Alu-Stangen-System rund um den Sportplatz - Werbebanden inklusive. Außerdem werden mehrere massive Holzbänke auf der begradigten Böschung zwischen den Birken aufgestellt.

Bei der FSG wird die Böschung liebevoll »Vip-Hügel« genannt. »Die Mittel für all diese Maßnahmen hätten wir als Verein gar nicht alleine aufbringen können. Die Stadt hat uns sehr geholfen, aber auch einige Sponsoren«, sagt Beck, der auf einer der Holzbänke Platz genommen hat. »Wir bieten insgesamt 150 Sitzplätze bei den Spielen an.«

Um den Rasen kümmert sich die FSG seit 2014 in Eigenarbeit. Gute Rasenplätze sind selten geworden. Der Trend in den unteren Fußballligen geht mehr und mehr zu Kunstrasenplätzen. »Umso schöner ist, dass wir so einen tollen Rasen haben«, freut sich Beck.

Drei Großprojekte auf Tagesordnung

Neben den neuen Werbebanden rund um den Sportplatz ist auch ein Fangzaun angebracht worden. »Früher sind viele Bälle drüber geflogen und dort haben die Vogelfreunde ihr Zuhause gefunden«, berichtet Beck. »Das ist natürlich nicht gut, wenn die Bälle in die Vogelhäuser fliegen. Seit der Zaun da ist, ist kein einziger Ball mehr rübergeflogen.«

Neben der neuen Beregnungsanlage stehen gleich zwei weitere Großprojekte auf der Tagesordnung der FSG Burg-Gräfenrode. Die Umstellung des Flutlichts auf energiesparende LED sowie die Erneuerung des Vordaches. »Das ist in die Jahre gekommen«, erläutert Beck. »Und bei uns gibt’s eben immer was zu tun«, sagt er und lacht.

Bei der FSG blickt man sehr zufrieden auf die Veränderungen. »Mit dem Volleyballfeld, welches wir schon seit 1997 haben, den neuen Sitzplätzen, dem Vereinsheim und auch allem drum herum lädt das gesamte Ambiente zum Verweilen ein und nicht nur die aktiven Fußballer«, ist sich das FSG -Urgestein sicher. Im kommenden Jahr soll dann das Jubiläum ausgiebig gefeiert werden. »Hoffentlich ist die Corona-Lage dann endlich so, dass richtig viel wieder möglich ist.«

Der »Vip-Hügel« am Spielfeldrand hat nicht nur eine eigene Treppe, sondern auch viele schattige Sitzgelegenheiten.
Wilfried Beck FSG-Urgestein
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