Feuerwehr löscht brennenden Trockner

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Viel zu tun gab’s am späten Dienstagnachmittag für die freiwilligen Helfer der Karbener Feuerwehren. Gegen 17.20 Uhr wurden sie zu einem Kellerbrand in Klein-Karben an der Rathausstraße alarmiert.

Viel zu tun gab’s am späten Dienstagnachmittag für die freiwilligen Helfer der Karbener Feuerwehren. Gegen 17.20 Uhr wurden sie zu einem Kellerbrand in Klein-Karben an der Rathausstraße alarmiert.

Die Wehren vom Stützpunkt Karben Mitte, aus Okarben, Rendel und Petterweil machten sich auf den Weg. Vor Ort stellten die Helfer fest, dass ein Wäschetrockner Feuer gefangen hatte. Die Flammen griffen flugs auf die neben dem Trockner stehende Waschmaschine und die Einrichtung des Kellerraumes über. Rauch zog nach oben ins gesamte Wohnhaus.

Zwei Katzen gerettet

Sofort nach ihrer Ankunft betrat ein Trupp Atemschutgeräteträger den Keller, um dort das entstandene Feuer zu löschen. Weitere Helfer mit Atemschutz machten sich auf ins Haus, um zwei Katzen aus den verqualmten Räumen zu retten. "Es ist wichtig, dass Betroffene, wenn sie einen Brand registrieren, sich sofort unter der 112 melden, damit keine wertvolle Zeit verloren geht", sagt Stadtbrandinspektor Christian Becker. Er ist froh, dass die rund 40 Helfer, die zum Einsatz an der Rathausstraße ausrückten, größeren Schaden vom Haus abwenden konnten. Gut sei auch gewesen, dass die installierten Rauchmelder die Bewohner alarmierten. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 10 000 Euro. Einen Tipp hat Becker: "Gehen Sie nie aus dem Haus, wenn Waschmaschine und Trockner laufen", rät Becker. Ursache für den Brand sei ein technischer Defekt am Gerät gewesen.

Noch während die Helfer zum Kellerbrand unterwegs waren, ging schon der nächste Notruf bei der Leitstelle für die Karbener Feuerwehren ein: Auf dem Gelände einer Tankstelle in Klein-Karben war eine größere Menge Betriebsmittel ausgetreten, die dringend mit Spezialmitteln abgebunden werden mussten.

Da die Wehren aus Karben Mitte, Okarben, Petterweil und Rendel bereits im Einsatz waren, rückten die Helfer aus Burg-Gräfenrode zum Tankstellengelände aus.

Geplatzter Kühler

Damit war es aber längst noch nicht getan für die freiwilligen Feuerwehrleute. Ein weiterer Alarm ging in der Leitstelle ein, als die Helfer immer noch an der Rathausstraße zu tun hatten: Am Hessenring in Groß-Karben stehe ein Auto in Flammen. Umgehend machten sich Feuerwehrleute, die am Einsatzort Rathausstraße nicht mehr benötigt wurden, auf zum Hessenring. Hier konnten sie schnell Entwarnung geben: Bei dem Wagen, aus dem es qualmte, sei der Kühler geplatzt, der dadurch entstandene Dampf sei als Brand wahrgenommen worden. "Die Feuerwehr musste hier nicht tätig werden", sagt Becker. "Es ist sehr selten, dass wir drei Einsätze zeitgleich abzuarbeiten haben, höchstens bei Unwetter."

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