Unternehmensgespräch in Corona-Zeiten (v.(l.): Frei Messow, Guido Hommel und Jörg-Uwe Hahn.  	FOTO: PRIVAT
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Unternehmensgespräch in Corona-Zeiten (v.(l.): Frei Messow, Guido Hommel und Jörg-Uwe Hahn. FOTO: PRIVAT

FDP-Politiker zu Besuch bei Clim Air

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Karben (pm). »Mittelständische Unternehmen wie Clim Air bilden das Rückgrat einer starken hessischen Wirtschaft und schaffen somit Wohlstand für unsere Gesellschaft. Die Bundes- und Landesregierung schnürt den unternehmerischen Freiraum durch neue Vorschriften und Maßgaben immer enger. Wir Liberale hingegen möchten unseren Unternehmen wieder mehr Raum zum Atmen geben«, konstatiert FDP-Landtagsvizepräsident Jörg-Uwe Hahn bei seinem Besuch mit dem stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden Frei Messow aus Karben bei der Clim Air Plava Kunststoffe GmbH in Okarben.

Das Unternehmen hat rund 120 Mitarbeiter in Karben, 30 in Osnabrück und fünf in Schöneck. Es ist Zulieferer für die Automobilindustrie. »Die Windabweiser und Sonnenblenden werden in mehr als 50 Länder vertrieben. So bedient Clim Air die Automobilindustrie mit über 4000 Produkten, immer an die Besonderheiten eines jeden Fahrzeugtypen angepasst«, erklärte Geschäftsführer Guido Hommel. »Glücklicherweise wurde unser Unternehmen durch die Corona-Pandemie kaum getroffen. Unsere Auftragsbücher sind rund zwei Monate im Voraus voll.« Ein zentrales Projekt der Firma sei, die Produktionsrückstände in einer eigenen Heizanlage zu verbrennen. Bei den Rückständen aus der Produktion handele es sich um Acrylglas, was größtenteils aus Öl bestehe. Täglich entstünden rund vier »Big Bags« voll mit Produktionsabfällen. Derzeit würden die Abfälle kostenintensiv durch einen Dienstleister entsorgt. »Schuld« sei ein neues Gesetz, das die Reststoffe als Abfall und nicht als Wertstoff beschreibe und so die Weiterverarbeitung unmöglich mache. »Leider wurden wir bei dem Projekt bisher von den Behörden nicht unterstützt. Für das Thema fühlte sich keiner zuständig, aber jeder hat Bedenken«, berichtete Hommel.

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