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Ernstfälle nachgestellt

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Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand von Puppen, wie man im Notfall eine Herzdruckmassage ausführt. © PV

Karben (pm). Im Schulsanitätsdienst der Kurt-Schumacher-Schule, der immer dienstags in der 8. und 9. Stunde stattfindet, lernen Schülerinnen und Schüler das medizinische Vorgehen unter anderem bei Unfällen und Verletzungen im Schulalltag kennen.

Druckverband und Kopfverband

Kürzlich fand ein ganztägiger Erste-Hilfe-Kurs für die Schulsani AG statt. Er wurde vom Deutschen Jugendrotkreuz organisiert, mit dem die Schule eine Kooperation hat. 14 Schülerinnen und Schüler wurden über Erste-Hilfe-Maßnahmen aufgeklärt und praktische sowie theoretische Übungen durchgeführt.

Viel Spaß bereitete allen das Anlegen von Verbänden. Vom kunstvollen Kopfverband bis hin zum Druckverband für stark blutende Wunden am Oberschenkel war alles vertreten. Zudem wurden sowohl alltägliche Erste-Hilfe-Situationen als auch Ernstfälle nachgestellt und besprochen. In neun Stunden wurde das Handeln etwa bei einem Herzinfarkt, bei Verbrennungen, Augenverletzungen oder Autounfällen geübt. Am Ende war jede und jeder ein »H (Helfen), E (Ermutigung) L (Lebensrettende Maßnahmen) D (Decke)«.

Der Erste-Hilfe-Kurs ist Voraussetzung dafür, dass Schüler/innen den Schulsanitätsdienst in Pausen und an Schultagen ausüben dürfen. Interessenten können sich beim Schulsani-Team melden.

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