Empfang mit Europa im Herzen

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Gleich zwei Gastredner konnte CDU-Vorsitzender Mario Beck zum Jahresempfang der Partei begrüßen. Der Frankfurter Stadtrat Jan Schneider und der Marburger Völker- und Europarechtler Prof. Sven Simon, Spitzenkandidat der hessischen Union für die Europawahl, sprachen zum Thema: "Wie können die Bürger wieder von Europa begeistert werden? Und wie gestaltet "im Herzen von Europa" die Metropolregion Frankfurt ihr Wachstum?"

Gleich zwei Gastredner konnte CDU-Vorsitzender Mario Beck zum Jahresempfang der Partei begrüßen. Der Frankfurter Stadtrat Jan Schneider und der Marburger Völker- und Europarechtler Prof. Sven Simon, Spitzenkandidat der hessischen Union für die Europawahl, sprachen zum Thema: "Wie können die Bürger wieder von Europa begeistert werden? Und wie gestaltet "im Herzen von Europa" die Metropolregion Frankfurt ihr Wachstum?"

Etwa 150 Besucher waren nach Petterweil ins Albert-Schäfer-Haus gekommen, unter ihnen Landrat Jan Weckler, Landtagsabgeordneter Tobias Utter und der ehemalige Bundesminister Christian Schwarz-Schilling.

"Keine Stadt in Deutschland ist so europäisch und international wie Frankfurt", sagte Beck, der die Eintracht-Hymne "Im Herzen von Europa" nicht unerwähnt ließ. Wie sehr dieses Herz pulsiert, machte Stadtrat Jan Schneider deutlich. Um 130 000 Menschen wuchs Frankfurt in den vergangenen 15 Jahren. "Wir haben uns quasi um eine Stadt in der Größe Offenbachs erweitert." Anschaulich beschrieb der Kreisvorsitzende der Frankfurter Union, mit welchen Herausforderungen im Kita- und Schulbau und in der Verkehrserschließung dieses Wachstum verbunden ist. "Hierbei müssen wir in der Region enger zusammenarbeiten. Wir Frankfurter müssen im Dialog mit dem Umland besser werden", sagte Schneider.

Dialog unter Nachbarn und Zusammenarbeit, von diesem Erfolgsrezept profitiere das Friedensprojekt Europa seit 70 Jahren. "Diese historische Leistung, die eng mit der Union und den Namen Konrad Adenauer und Helmut Kohl verbunden ist, gilt es gegen die Populisten von links und rechts zu verteidigen", sagte Simon. Er betonte, dass es einige Politikfelder gebe, die auf EU-Ebene besser erledigt werden müssten: die Sicherung der EU-Außengrenzen, die Migrations- und Asylpolitik, Bereiche der Verteidigungspolitik und der Terrorismusbekämpfung bis hin zur wirkungsvollen Bekämpfung von Steuervermeidungsstrategien. "Wir müssen den Menschen wieder konkret vor Augen führen, warum wir die Europäische Union brauchen."

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